Kaffee: Viel mehr als nur ein Wachmacher. (Eine Liebeserklärung)

Tassimo_Coffee Coffee_Aeropress

Der Titel spricht für sich.
Dabei muss ich zugeben: das sehe ich selbst auch noch nicht allzu lange so.

Und ich zitiere: “Herkömmlicher Filterkaffee aus der Maschine ist so ziemlich das schlimmste, was man Kaffee antun kann. Da ist es dann tatsächlich nur noch ein koffeinhaltiges, dunkelbraunes Getränk das dir irgendwie beim Wachwerden hilft.”

Ich bin zwar selbst schon ausgesprochen lange eine Kaffeetrinkerin, mal mehr mal weniger, in erster Linie ging es aber meist doch nur um den “Wachmacher-Effekt”.

Das wirkliche “genießen” von Kaffee begann tatsächlich erst im März diesen Jahres mit einem defekten Vollautomaten und dem daraus resultierenden Kauf einer Bialetti Venus.

Ich hatte auch bis dato noch zeitweise eine Tassimo im Gebrauch, die stellte mich aber irgendwann nicht mehr so richtig zufrieden.

Also hieß es: Mal umschauen, was es noch so gibt.

Die kleinen Espressokocher von Bialetti fand ich schon immer toll, also hatte ich den perfekten  Vorwand Grund gefunden, mir einen bei Amazon zu bestellen. (Wobei die “eckigen” Modelle nochmal um einiges schicker sind – kaufte ich aber am Ende nicht, wegen Panikmache vor dem “Aluminium”, was vermutlich am Ende gesundheitlich doch, wenn überhaupt, nur marginal irgendwie schädlich ist). Ein Kauf, also mehr weil ich die Dinger optisch so schön fand, denn richtig bewusst war mir damals noch nicht, dass ich gerade ein Stückchen Espressogenuss mit riesigem Potential erstanden hatte. Das dieses kleine Wunderwerk so etwas leckeres produzieren kann, nie hätte ich das ohne einen Beweis geglaubt.

Seit einigen Wochen hat sich dazu noch eine Aeropress in meine “Sammlung” verirrt und eine Kaffeemühle UND richtig gute Kaffeebohnen. Ich entdecke ständig neue Welten. Es ist der Wahnsinn.

Eine unfassbare Vielfalt an Aromen und Geschmäckern. Von nussig über schokoladig, von sauer über würzig, hach – ich könnte ewig von Kaffee schwärmen. Eine ganz neue Leidenschaft. Muss unbedingt mal so eine “Kaffeerösterei” hier bei mir in der Gegend besuchen. Das stelle ich mir richtig gut vor.

Und es gibt so viele geschmackliche Feinheiten, was beim Mahlgrad, von fein bis grob über die Brühzeit, bis hin zur Wassertemperatur geht. Ganz aktuell teste ich auf besondere Empfehlung (danke!) ein “Espresso-Probierpaket” von diesem Shop und ich bin restlos begeistert.

Somit durfte die Tassimo jetzt nach einem letzten Entkalkungsvorgang endgültig wieder zurück in den Karton, wo sie auch sicher für immer bleiben wird.

(Achja und noch ein paar banale Vorteile der Aeropress/Bialetti im Vergleich zu einem Vollautomaten oder einer herkömmlichen Maschine; niemals abgestandenes Wasser, niemals “Schimmel” in der Maschine, sehr geringer Reinigungsaufwand, niemals entkalken müssen, …)

Hach. Ich liebe Kaffee*. Und seit Neustem heißt das: Ich liebe guten Kaffee*.

*/Espresso

Kaffee: Viel mehr als nur ein Wachmacher. (Eine Liebeserklärung)

“Motivation Monday”? – Trainingskalender!

Trainingskalender        Sportflasche

Motivation Monday, Fitness Motivation, Gym Motivation und was sonst noch alles. Klingt in meinen Ohren irgendwie immer dämlich.

Mich zum Krafttraining zu motivieren fällt mir selten wirklich schwer. Meistens freue ich mich schon auf das “Pumpen” und wenn ich doch mal müde/unmotiviert bin, hilft ein einfacher Kaffee oder Espresso. Die restliche Motivation kommt dann beim Aufwärmen ganz von alleine. (Ich darf wohl nie im Leben mal einen Trainingsbooster nehmen, sonst komme ich da sicher nicht mehr von weg.)

Trotzdem bin ich irgendwie auch ein Fan von “Motivationssprüchen”.

Es gibt so ein paar Zitate/Sprüche, die notiere/speichere ich mir, wenn ich sie besonders toll finde. (Also auch ganz allgemein – nicht nur auf den Fitnesskram bezogen.)

Zum eigentlichen Thema:

Wie motiviert man sich zum Training?

Eine ziemlich coole Möglichkeit, die mich auch selbst immer mal ein wenig motiviert seht ihr oben.

Man nehme einen gewöhnlichen Wandkalender, suche sich ein paar „motivierende“ Sprüche zusammen, (das Internet läuft ja förmlich über davon, Instagram besonders) drucke sie aus, klebe sie auf, fertig!

Und wenn ihr ganz fleißig seid, so wie ich – tragt ihr in den Kalender auch noch eure Trainingseinheiten ein. Irgendwie ziemlich nett so eine Übersicht zu haben, wann man trainiert hat / wie der Fortschritt des Trainingsplans ist und so weiter.

Farblich unterteilen kann man das dann natürlich auch noch, wie bei mir oben der 3er-Split in rot, der Push/Pull-Plan in blau.

Achja und passend zum letzten Artikel, Soulbottles undso. (*Neulich, auf der Suche nach einer „guten Flasche für den Sport“, also möglichst eine die nicht aus billigem Plastik besteht und die „ein Leben lang hält“ papperlapapp, …*) Bei der leidigen Sportflaschen-Suche bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass ich mir zunächst einfach eine „schöne“ Glasflasche kaufe und die zum Training mitnehme.

Und für die extra-Motivation bekam die Flasche direkt auch ein paar Sprüche ab. Finde ich ziemlich schön, ehrlichgesagt.

Wie schade, dass ich kein Youtuber bin, könnte direkt zwei “DIY’s” dazu filmen. :D

“Motivation Monday”? – Trainingskalender!

Wasser ist wichtig. Und manchmal auch hübsch.

Glasflasche > > > Leistungswasser

“Unbedingt genug Wasser trinken”, ladida. Das hört man ja irgendwie ständig.
Diesem Mantra sind sicher auch die sogenannten Soulbottles entsprungen.

Aber von vorne:

Neulich, auf der Suche nach einer „guten Flasche für den Sport“, also möglichst eine die nicht aus billigem Plastik besteht und die „ein Leben lang hält“ papperlapapp, stieß ich irgendwann auch auf die Soulbottles.

Eigentlich sind das nur Glasflaschen mit schönen Motiven oder Sprüchen oder beidem. Die sollen einen dann wohl motivieren, mehr zu trinken.
Besonders toll finde ich ja das Motiv mit dem Wort “Lei(s)tungswasser”. Da ich ja auch ein Verfechter vom “Wasser aus dem Wasserhahn trinken”, statt “Wasser im Supermarkt kaufen” bin.

Jedenfalls, zurück zum Thema, finde ich die Designs zum Teil echt schön.

Hatte dann auch in Erwägung gezogen, mir eine zu bestellen – beim Blick auf den stolzen Preis dachte ich dir dann aber..NAJA. Also erstmal ein Versuch: selber machen!
(Schließlich kostet eine Flasche irgendwas um die 25€, meine dagegen.. ein paar Cent.)

Ja, wie ihr euch denken könnt: Das Ergebnis seht ihr oben. Mir gefallen die richtig gut.

Ist auch wirklich einfach zu machen:

1. Eine “schöne” Glasflasche finden, (meine:  leere Weinflaschen mit Schraubverschluss)
2. Etiketten entfernen,
3. Motiv ausdrucken,
4. drankleben,
5. tada, schon fertig!

Nagut, am besten zum Schluss noch „durchsichtiges-Klebeband“ (Ich nahm einfach Tesafilm, weil ich sonst nichts da hatte; mit breitem Klebeband wird es aber sicher schöner) drüber, damit das Etikett ein wenig “isoliert” ist und nicht beim nächsten Befüllen schon nass wird und sich auflöst.

So einfach und so hübsch.

Die Suche nach der “ultimativen Trinkfalsche für den Sport” ist damit zwar noch nicht beendet, aber wir werden sehen!

Wasser ist wichtig. Und manchmal auch hübsch.

Videospiele: Konservierte Kindheitserinnerungen

Für den ein oder anderen mag der Titel sicher absolut realitätsfern klingen.
Für mich trifft er aber tatsächlich in gewisser Weise zu.

Viele Stunden meines Lebens, meiner Kindheit/Jugend verbrachte ich in meinem Zimmer, vor meinem kleinen, grauen 22″ Röhrenfernseher von Grundig, mit diversen Videospielen. Und auch heute noch kommt es (wenn auch nur noch selten) vor, dass ich Stunden, Tage, Wochen mit “Zocken” verbringe. Das bereue ich keineswegs.

Nein, sogar einige tolle Erinnerungen verbinde ich damit. Fast schon “Erlebnisse”.
Während andere Kinder auf dem Spielplatz das Klettergerüst erkundeten, war ich dabei unglaubliche Welten zu entdecken und zu retten.

Alleine die Werte, die mir da vermittelt wurden. Beispiel: The Legend of Zelda – Weisheit, Mut und Kraft, das sind die Dinge auf die es ankommt! Wenn ich etwas über echte Freundschaft, Liebe und den ganzen anderen Kram gelernt habe, dann sicher von Final Fantasy und Co.

Dinge, mit denen ich beim “Spielen mit Kindern in meinem Alter” sicher nie in Berührung gekommen wäre. Persönlichkeitsentwicklung durch Videospiele, oh yeah.
Ja, das findet ihr jetzt sicher komisch, seltsam und wunderlich. Diesen Gedankengang kann denke ich auch nicht jeder nachvollziehen.

Heutzutage schaffen es Videospiele nur noch selten, bei mir solche “Emotionen” auszulösen. (Zuletzt hatte es mir die Assassin’s Creed-Reihe so richtig angetan.)

Vielleicht auch weil ich nur noch wenig spiele, vielleicht weil die Spiele “früher” einfach besser waren, who knows.

Beim Betrachten der Videos fällt mir auf; die Musik ist teilweise verdammt episch. Wie eine kleine Zeitreise, ich werde ganz nostalgisch.

Hier, ein paar Beispiele:

The Legend of Zelda – Ocarina of Time


Skies of Arcadia – Legends

The Legend of Zelda – The Wind Waker

Final Fantasy – Crystal Chronicles

Baten Kaitos – Eternal Wings and the Lost Ocean

Final Fantasy VIII

Final Fantasy X

The Legend of Zelda – Twilight Princess

Assassin’s Creed: Brotherhood

Assassin’s Creed: Revelations

Hach. :,)

Videospiele: Konservierte Kindheitserinnerungen

Die Probe.

Ich zitiere Wikipedia:

“Als Musterbeispiel einer Kurzgeschichte wird sie häufig im Schulunterricht behandelt.” Und auch mir erging es so. In meiner Schulzeit, als wir das Thema Kurzgeschichten im Deutschunterricht begannen, kamen auch meine Mitschüler und ich daran nicht vorbei.

Im Nachhinein betrachtet finde ich das, im Gegensatz zu den meisten meiner Klassenkameraden damals, ziemlich genial. Bzw. fand ich das damals schon. Also Kurzgeschichten allgemein. Auf diese erste folgten nämlich noch viele weitere.

Und jetzt wühle ich mich ein wenig durch das Internet und finde noch einige weitere Texte, die ich damals so lesen “durfte”, oder musste. Dazu kamen dann noch Interpretationen und Deutungen, die wir dazu schreiben mussten. Oder ganze Klassenarbeiten.

Verdammt interessant, sowas “heute noch einmal” zu lesen. Wenn ich die Aufgabenhefte von damals noch hätte würde mich wirklich interessieren wie ich eine solche Geschichte “früher” gedeutet habe und wie ich es stattdessen(?) heute tun würde.

Der Deutschunterricht war irgendwie ein beliebtes Fach bei mir, zumindest wenn es um solche Dinge ging.

Oh und Satiren sind auch klasse, hach – was man alles findet. Rückblickend hatte ich auch eine äußerst engagierte (und das meine ich völlig ohne Ironie) Lehrkraft in diesem Fach. Ein Mensch der sich wirklich für das begeistert hat, was er den Schülern vermittelte. (Was auch ganz anders aussehen kann, das durfte ich dann in den Folgejahren erleben.)

Vielleicht blieb mir das auch deshalb so in Erinnerung, ich kann es nicht genau sagen.

Redluff sah, das schrille Quietschen der Bremsen noch in den Ohren, wie sich das Gesicht des Fahrers ärgerlich verzog. Mit zwei taumeligen Schritten war er wieder auf dem Gehweg. „Hat es Ihnen was gemacht?“ Er fühlte sich am Ellbogen abgefaßt. Mit einer fast brüsken Bewegung machte er sich frei. „Nein, nein, schon gut. Danke“, sagte er noch, beinah schon über die Schulter, als er merkte, daß ihm der Alte nachstarrte.

Wen es interessiert, hier gibt es die komplette Geschichte.

So auf die schnelle und mehr für mich als Gedächtnisstütze hier noch ein paar geniale Werke an die ich mich jetzt wieder erinnern kann:

Kategorie Satire:

– Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll

Kategorie Kurzgeschichte:

– Die Küchenuhr von Wolfgang Borchert
– Nachts schlafen die Ratten doch von Wolfgang Borchert
– Die Tochter von Peter Bichsel
– Saisonbeginn von Elisabeth Langgässer

Und davon wohl am stärksten im Gedächtnis blieb mir:

Ein Kind töten von Stig Dagerman

Diese Kurzgeschichte fand ich wahnsinnig gut, skurril, faszinierend, mir fällt nichts treffendes ein. Unbedingt lesen! Hier zum Beispiel. (Unschöne Webseite, aber es geht um den Text!)

Gedichte (bzw. Balladen) wären glaube ich auch noch ein Thema, die “mussten” wir auswendig lernen, im Nachhinein ist es aber irgendwie auch schön, wenn man heute noch den Erlköig von Johann Wolfgang von Goethe aufsagen kann. (Was ich leider nicht mehr zu 100% kann, aber das werde ich mal demnächst ändern!) Aus dieser Kategorie erinnere ich mich auch noch an:

– John Maynard von Theodor Fontane
– Der Handschuh von Friedrich Schiller

Nun fühle ich mich ein wenig wie ein kleiner verkorkster Streber, der endlich dazu stehen kann, dass er “den Unterricht”, den alle anderen doof fanden doch irgendwie ganz gerne mochte.

Toll. :)

Die Probe.

Zwischen Wunschgedanken und Realität: Die Qualität des Körpers kommt von der Qualität der Ernährung.

JamieOliver

Wieder einmal. Thema: Die Ernährung. Ganz „perfekt“, für mich kleine Perfektionistin, wird das wohl nie laufen. DIE richtige Ernährung gibt es glaube ich auch nicht. Aber schon eine Menge Spielraum. Damit muss ich mich irgendwie anfreunden.

Und doch gibt es immer wieder tolle und auch interessante Dinge bezüglich der Ernährung zu entdecken. Seien es nun unbekannte Lebensmittel oder Rezepte, oder oder oder.
(Zum Beispiel habe ich noch nie wissentlich “Leber” gegessen oder zubereitet, möchte das aber unbedingt mal probieren; auch wenn mein erster Gedanke daran eher “EUH” ist.)

Ich finde das Thema Ernährung im Ganzen unglaublich spannend und könnte mich manchmal stundenlang damit beschäftigen, was ich bei Gelegenheit auch tue, wenn ich wieder irgendeine interessante Doku dazu auf Youtube entdecke, zum Beispiel.
(Zuletzt eine Doku über Omega 3, die Nahrungsergänzungsmittelindustrie dahinter, usw. – ziemlich interessant.)

Aber man darf es auch nicht übertreiben. Zeiten in denen ich jede Minute mit „über das nächste Essen nachdenken“ verbringe sind auch irgendwie nicht das Wahre.

Es gibt schließlich auch Menschen die haben sich noch nie Gedanken darum gemacht, was sie ihrem Körper an Nahrung bieten und sie sind trotzdem gesund und fit. (Zumindest jetzt noch!) Also jeder wie er kann und möchte.

Nun kam es dazu, dass ich ein tolles Kochbuch, ja KOCHbuch mitgebracht bekam. War ich „früher“ noch der Auffassung, niemals kochen zu können / zu wollen, hat sich auch das ein wenig geändert. Ich würde es gerne können, nur meist fehlt mir die Lust/Motivation. Dieses „keine Zeit“ ist ja auch irgendwie kein Argument, denn für Dinge die einem wichtig sind hat man Zeit, oder man nimmt sie sich. Definitiv.

Eigentlich total bescheuert, dass mir die Motivation dazu fehlt, schließlich ist die Nahrung ja der Treibstoff des Körpers – und es sollte einem doch einiges daran gelegen sein, diesen möglichst hochwertig zu betanken. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal das ein wenig zu ändern, bis dahin muss ich mich wohl oder übel zwingen.  Meh.

Naja, weiter im Text: Es handelt sich dabei um ein Jamie Oliver Kochbuch und ich muss gestehen, ich mag diesen Menschen noch von “vor ein paar Jahren”. Zumindest so, wie er sich in seiner Fernsehsendung, keine Ahnung wie sie hieß, damals im TV dargestellt hat. Der Mensch hat Spaß am Kochen. Oder ist ein guter Schauspieler. Hat jedenfalls immer richtig Spaß gemacht da zuzuschauen. Gute Zutaten/Lebensmittel waren auch meist im Spiel, also ein nettes Gesamtpaket.

Nunja, also habe ich beschlossen – und das ist die einzige Möglichkeit, die ich momentan sehe: Ich brauche einen eigenen Jamie Oliver.

(Momentan „tracke“ ich auch mein Essen, also soll er das gleich mit übernehmen und mich täglich mit genau auf meine Mikro- und Makronährstoffe abgestimmten & grammgenau abgewogenen Speisen beglügcken, ja.)

Das ist DIE Lösung.
Kann man so jemanden bei Amazon bestellen? Bitte bitte bitte.

Zwischen Wunschgedanken und Realität: Die Qualität des Körpers kommt von der Qualität der Ernährung.

Konsumpause. Hallo Minimalismus – ist weniger mehr?

minimal Seit einer ganzen Weile schon, und das wird mir gerade erst bewusst, habe ich irgendwie eine (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) „Konsumpause „ eingelegt.

Meine „Amazon-Letzte Bestellungen-Liste“ ist verschwinden gering im Vergleich zu den Vorjahren. Und auch sonst habe ich irgendwie fast nichts, was nicht essentiell im Sinne von Lebensmitteln etc. ist eingekauft. Sei es nun „Zeug, was so in der Wohnung herumsteht“ oder „Kleidung“ oder, „technisches Spielzeug“ oder, oder. (Vielleicht ist das auch nur mein subjektiver Eindruck, der eigentlich so garnicht stimmt, aber irgendwie fällt mir das doch sehr auf wenn ich so darüber nachdenke.)

Und irgendwie habe ich auch kaum (noch?) das Bedürfnis, irgendwelche Dinge anzuhäufen. Ich glaube, da hat sich auch an meiner Einstellung etwas getan. Bin wohl irgendwie ein Fan vom „Minimalismus“ geworden, was diese ganzen Dinge angeht. Im Laufe der Zeit sammelt sich so viel ZEUG an, was doch nur rumsteht. Diese ganze tote Materie, ahh! Und genau dieses viele „Zeug“ gefällt mir nicht. Es stört mich sogar ein wenig.

Viel mehr sehe ich es mittlerweile so, möglichst minimalistisch mit Dingen umzugehen – nehmen wir mal als Beispiel einen Schrank in meiner Küche. Szenario Küschenschrank: Darin befinden sich schätzungsweise (mindestens) 10 Plastik- bzw. Tupperdosen. Benötige ich 10 Stück? Nutze ich die regelmäßig? Nö. Vielleicht 2-3, maximal 4 zur selben Zeit. Und dann auch immer die gleichen, nämlich “die guten”. Zumal einige davon „uralt und irgendwie gammelig“ sind, um es mal ganz gewählt auszudrücken.

Macht es nicht also Sinn, einfach alle wegzuwerfen, mir 3-4 hochwertige Dosen/Behälter (vielleicht sogar aus Glas!) zu kaufen und damit minimalistisch dieses „Problem“ gelöst zu wissen?

Gut, das widerspricht jetzt natürlich der Konsumpause, aber so prinzipiell mag ich den Gedanken. Nennen wir es vielleicht eher “bewusster Konsum”. Ich zitiere mal wieder von hier, kreativ wie ich bin: Metallschüsseln zum Rühren, Kneten, Mischen, etwa für Salate, Marinaden oder Teigen – lieber einmal das richtige Kaufen (planer, ausreichend großer Boden, ordentliches Material) und dann Jahrzehnte etwas davon haben. Gut, da geht es jetzt um Metallschüsseln, aber das Prinzip sollte klar sein, oder? Und so eine Metallschüssel „hält“ dann eben auch ewig, und wird nicht irgendwann gammelig/abgenutzt, wie meine Plastikdosen.

Ähnlich denke ich über Kleidung. Ich war zwar noch nie die typische Frau, die massenweise Schuhe oder Kleidung mit nach Hause bringt und ich mochte „Shoppen gehen“ (AUßER es geht um Sportsachen) auch nie wirklich, habe aber trotz alledem einen gut gefüllten Kleiderschrank.

Viele dieser Kleidungsstücke hängen auch nur so herum. Einige habe ich sogar irgendwann mal in eine Umzugskiste gepackt, nach dem Motto „irgendwann mal aussortieren“. Da stehen sie bis heute. Sollte ich nicht also auch hier, alles rauswerfen und mich auf ein Minimum begeben?

Wenige, dafür vielleicht besonders hochwertige oder besonders „schöne“ Klamotten? Solche Gedanken habe ich immer mal wieder. Und dann nervt es mich auch schon wieder, so viel „Zeug“ zu besitzen. Ich denke ich sollte mal nach und nach beginnen den ganzen Kram loszuwerden.

Die einzigen Dinge bei denen ich das aktuell „nicht so sehe“ sind glaube ich Bücher und Videospiele. Okay, und so ein bisschen „Merchandise“ und Nerdkram vielleicht noch. Aber sonst. Hm. (Warum ich mir überhaupt um sowas Gedanken mache weiß ich auch nicht.)

Konsumpause. Hallo Minimalismus – ist weniger mehr?