ONE LINE A DAY!

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Nein, hier geht es weder um Koks noch um Nutten!

Vor ein paar Tagen bekam ich ein ganz wunderbares Geschenk. Ein kleines Büchlein mit der Aufschrift „ONE LINE A DAY“.

Mit diesem Buch ist folgende „Aufgabe“ verbunden:

Am Ende jeden Tages eine Zeile über meinen Tag eintragen. Das sind sehr häufig zunächst „banale Dinge“, was eben so passiert ist / was mir von diesem Tag besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Das Buch hat dabei Platz für insgesamt 5 Jahre.

So stelle ich es mir wirklich interessant vor, in drei Jahren nachzulesen was eben vor genau drei Jahren an diesem Tag „so bei mir los war“. Toll.

Und irgendwie hilft es auch, sich jeden einzigen Tag ein wenig „bewusster“ zu machen wenn man am Abend noch einmal überlegt was passiert ist, was vielleicht besonders schön oder auch schlecht war und das kurz festzuhalten.

Ein mini-Tagebuch. Ich bin gespannt was daraus wird. :)

(Und es ist auch erheblich motivierender nur eine Zeile „schreiben zu müssen“, statt einer ganzen Tagebuchseite die man zu füllen hat!)

*Nachtrag:
Und gerade kam mir bei einer Unterhaltung über das Buch noch ein ganz toller Gedanke: Durch dieses kleine Büchlein schreibe ich auch mal wieder etwas „von Hand“. Im „digitalen Zeitalter“, mit iPhone und Laptop tue ich das nämlich sonst überhaupt nicht mehr.

Also wirklich nichts. Selbst meinen Einkaufszettel tippe ich ins iPhone. Alles digital. Das ist super, so verlernt man das Schreiben nicht komplett, hoffe ich! Handschrift ist was tolles.

 

ONE LINE A DAY!

Die Persönlichkeit entwickeln?

augenblick

Es ist schon interessant, wie sehr sich die Sicht auf die Dinge ändert, wenn man älter wird.

So habe ich seit Neustem Interesse gefunden an „Persönlichkeitsentwicklung“. Wieder so ein Thema, das ich noch vor wenigen Jahren sehr belächelt hätte.

Und jetzt lese ich gerade ein Buch darüber. Verrückt.

Aus diesem Buch habe ich ein paar Dinge auch bereits umgesetzt. Zumindest gedanklich.

So fällt mir häufig auf, hier in meiner Stadt, leben scheinbar sehr viele immer schlecht gelaunte Menschen. Man muss nur durch die Straßen laufen – 90% der Menschen schauen grimmig. Oder traurig.

Vielleicht sehe ich auch so für andere aus, das weiß ich natürlich nicht. Gut möglich.

Dennoch ist es irgendwie „verschwendete Lebenszeit“, so häufig mies gelaunt durch die Welt zu stiefeln.

Aber zurück zu dem konkreten Fall der Umsetzung: In dem Buch wird von einem sogenannten Erfolgsjournal berichtet. In der Praxis bedeutet das, man schnappt sich ein Notizbuch und schreibt persönliche Erfolge auf.

Empfohlen wird sogar das täglich zu tun. Mir gefällt der Gedanke „auf lange Sicht“ allerdings besser.

So kann jeder für sich selbst solche „Tipps“ anwenden, denke ich.

Ich hätte es ja nicht gedacht, aber es ist wirklich einfach nur sehr interessant ein solches Buch zu lesen. Macht das mal!

Die Persönlichkeit entwickeln?

Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

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Ist eure Facebook Timeline auch gefüllt mit „lustigen Events“?
Wenn ich da mal reinschaue dann sehe ich sehr viel davon.

Wobei, irgendwie trifft das meinen Humor ganz gut. Bei den meisten muss ich doch ein wenig grinsen.

Ein paar Beispiele? Hier, bitte:

  • 2. saarländisches Kindertötowieren und Piercen
  • Richtig am Klostein nagen
  • Katzen Miss-Wahl Niedersachsen
  • Jährliches Bleifrei Wettrinken für Kinder 6+
  • Ausbildung zum Drogenhändler 1. Lehrjahr
  • Bonzenkarren verkratzen für Linksautonome
  • Gurken streicheln für Anfänger
  • Geräuschreduziertes Öffnen von Geldautomaten

Hach, Internet. <3

Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

Wir lieben es zu lernen?

Das mag vielleicht seltsam klingen, aber dafür ist unser Gehirn einfach gemacht. Wenn man eine Sache gefunden hat, die es zu lernen Spaß macht, dann merkt man auch tatsächlich wie hungrig der Verstand nach „mehr“ wird.

So geht es mir aktuell, denn ich habe von einem lieben Menschen vor einigen Tagen ein Buch bekommen. Zum Klavier lernen.

Schon vor einiger Zeit kaufte ich mir ein E-Piano, weil es schon immer ein großer Wunsch ist, „gut“ Klavier spielen zu können. Bisher beschränkte sich das meist darauf, dass ich ein paar Lieder übte, mit Hilfe von Youtube-Videos, die ich gerne mochte – dabei lernte ich aber keine Noten sondern nur die Griffe auswendig. So zum Beispiel auch „Comptine d’Un Autre Été“, ein Stück das ich wahnsinnig gerne irgendwann einmal „richtig“ spielen möchte.

Im Moment kann ich das nur so aus dem Kopf wie ihr es oben hören könnt. Die Noten dazu lesen, keine Chance.

Das funktioniert zwar, aber um es richtig zu „können“ muss eben auch die Theorie sitzen. Und das bedeutet Noten lesen, Takte zählen, Akkorde kennen.

Das Buch war vielleicht der letzte Schubser den ich gebraucht habe, denn seit ich es besitze bin ich tatsächlich motiviert und habe Spaß an den Übungen.

Und dabei verfliegt die Zeit nur so.

Nun habe ich wirklich einen ähnlichen Effekt beim Klavierspielen wie beim Sport – der Kopf wird frei. Das ist schon toll.

Die paar Jahre die ich nach der Schul- und Ausbildungszeit nun am arbeiten bin machen mir richtig bewusst, wie sehr mit das „Lernen“ fehlt. So seltsam es klingt.

Ganz besonders fasziniert mich dabei folgender Effekt: So versuchte ich mich vor zwei Tagen an einem Übungslied aus dem Buch und verzweifelte fast, weil ich weder die Koordination von linker- und rechter Hand, noch die Akkorde flüssig spielen konnte.

Heute, nach ein wenig Übung und Verarbeitung des Gelernten kann ich das Stück fast ohne Probleme spielen und es klingt schon fast gut.

Wo anfangs selbst die Akkorde zu greifen mir noch das Gefühl von „Knoten in den Fingern“ brachten kann ich mittlerweile die meisten schon blind greifen.

Klappt natürlich nicht immer, aber wahnsinnn wie schnell man dazulernt.

Und wenn ich dann irgendwann diverse Zelda-Themes und Songs spielen kann. Hach. <3

Wir lieben es zu lernen?

Wortkotze! +1

Wahnsinn, wieder ein Jahr vorbei!

Rechnen wir einfach mal so als hätte ich seit 2008 tatsächlich ohne Unterbrechung diesen Blog gefürt, wären wir jetzt bei sage und schreibe schon 8 ! Jahren Bloggerei. Toll.

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Wie wäre es zur Feier des Tages mit einem Wortkotze Fan-Shirt? Na? Hm?
Eine Tasse?

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Oder doch lieber waf mit Nüffen?

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Törö.

Wortkotze! +1

Warum wir manchmal unser Leben übersehen?

Metz_Kathedrale
Vor einigen Tagen machte ich nach langer Zeit mal wieder einen kleinen Ausflug „etwas weiter weg“. Ziel der Reise war das Städtchen Metz in Frankreich.

Das Ganze war eher eine kleine „Kursfahrt“, wenn man das so nennen kann.
Und dort fiel mir etwas ganz besonders auf, was mir vor einem Jahr sicher nicht so in den Sinn gekommen wäre.

Die Menschen aus meinem Kurs sind deutlich älter als ich. Es war richtig erholsam, mit Leuten unterwegs zu sein, die nicht alle 10 Minuten auf ihr Smartphone schauen *müssen*.

Eine völlig andere „Einstellung“ oder „Mentalität“, im Vergleich zu Menschen mit denen ich sonst so umgeben bin.

Ein richtig entspannter Tag – und da fiel mir auch wieder so ein wenig an mir selbst auf, wie dämlich das teilweise ist. Ständig aufs Telefon schauen. Und eigentlich vieles um sich herum verpassen. Hm.

Wie viel im „echten Leben“ verpasst man, weil man damit beschäfitgt ist auf einen kleinen Bildschirm zu schauen?

Bemerkenswert, wie viel Lebenszeit beim Starren auf dieses kleine Teil einfach so draufgeht.

Jedenfalls, habe ich für mich so rückwirkend betrachtet festgestellt, dass mir dieser Tag sehr gut getan hat.
Und ich schaute auch nicht einmal auf mein Smartphone.
Und habe alles mitbekommen.

Informationsdiät, hin und wieder, scheint ganz sinnvoll zu sein.

Warum wir manchmal unser Leben übersehen?