Werbung von früher.

Aus mir nicht mehr bekannten Gründen gab es neulich eine Unterhaltung über das Thema Werbung. Diese endete schließlich damit, dass über meinen 42″ Smart-TV Fernsehwerbung von vor gut 20 Jahren flimmerte.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hatte einen riesen Spaß mir das anzusehen. Wobei mir der aktuelle Vergleich, also zu aktueller TV-Werbung fehlt, da ich seit einiger Zeit schon nicht mehr “fernsehe”.

Und das ist ziemlich klasse, weil man richtig merkt wie sehr einen das gewöhnliche Fernsehprogramm “abstumpft”, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Werbung von früher.

Wozu Instagram eigentlich gedacht ist. Und warum ich nie ein guter Instagramer werde.

Instagramer, gibt es das überhaupt?

Da existiert sicher ein viel cooleres Wort, das hört sich nämlich ziemlich schrecklich an. Nunja.

Soweit ich das jetzt mitbekommen habe lebt Instagram hauptsächlich von Bildern mit Essen oder nackter Haut. Hin und wieder auch ein wenig Architektur und Städte und ein wenig Urlaubskram. Oder Fitnesskram.

Zumindest sind die Menschen mit diesen Inhalten auf ihren Accounts ziemlich beliebt. Oder irgendwelche “Berühmtheiten”, denen wird sowieso gefolgt, egal was sie posten.

Kommen wir auch schon zu meinem Problem, bzw. warum ich da nie werde “mitspielen” können. (Was ich auch nicht wirklich wollen würde.)

Ich bin einfach viel zu faul.

Wenn ich Hunger habe und mir was zu essen besorge oder mache, dann bin ich viel zu ungeduldig, weil hungrig, das alles noch schön zu drapieren, für ein schickes Foto, dann noch Filter drüber, bisschen am Kontrast drehen – und wenn ich fertig bin ist das Essen wahrscheinlich auch schon kalt. Toll!

Dazu kommen dann noch diese ganzen Hashtags, die man sich ausdenken muss, damit das Foto auch irgendwie gesehen wird. Und “Likes” bekommt.

Hin und wieder schaffe/mache ich das auch mal – aber so permanent, viel zu anstrengend.

Hashtag foodporn undso. Wenn ich da Fotos sehe, von einem ganzen Tisch, gedeckt mit allen möglichen Obstsorten, kleingeschnitten und irgendwie cool gestapelt oder sogar so angeordnet, dass das menschliche Auge daraus ein Bild erstellt. Wahnsinn.

Hier, sowas meine ich zum Beispiel:
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(Bild von hier)

Dafür wäre ich wirklich viel viel zu faul. Und ungeduldig, weil Hunger! Ungeduld ist auch so eine meiner größten Stärken, glaube ich, hrhr.

Jetzt denken sich vielleicht einige “Jaa, aber das Auge isst mit! So kann man viel mehr genießen, ladida!” – das mag ja sein – und ich würde mein Essen auch lieber ausschließlich so schön angerichtet einnehmen, ABER .. ja ok – das mit dem faul sein hatte ich erklärt.
Und auch wenn das vielleicht nur “ein paar Minuten” dauern würde. Nein, kein Argument.

Vielleicht ändert sich das ja mal und irgendwann bin ich auch so jemand der Lust hat, sein Essen immer schön angerichtet und appetitlich dekoriert zu essen, wer weiß. Bisher gibt es sowas eher nur im Restaurant.

Aber weiter im Text. Mein Motiv, Instagram zu nutzen ist nämlich nicht, möglichst viele “Follower” zu haben oder irgendwas in die Richtung.

Und da sind wir auch schon bei “wozu Instagram eigentlich gedacht ist.”

Eigentlich, das sollte man wohl niemandem erzählen, aber ich bin mir sicher es geht nicht nur mir so, also eigentlich ist Instragam für mich eine digitale Foto-Müllhalde. Oder freundlicher ausgedrückt: Ein Smartphone-Speicher Rettungstool.

Kennt ihr das? Ihr fotografiert ständig irgendwelche Dinge, müllt euch den gesamten Speicher eures Telefons mit “Zeug” zu und wisst nicht “wohin damit”?

Mehrere Gigabyte an Daten, die sich da im Laufe der Zeit ansammeln.

Zu unwichtig zum speichern auf irgendwelchen Backup-Medien aber irgendwie auch nicht unwichtig genug um es einfach zu löschen. So ganz verstehe ich das selbst nicht, weil man sich die Bilder sicher nie wieder anschauen wird, löschen mag man sie trotzdem meist nicht.

Oder vielleicht bin ich ein Smartphone-Foto-Messie.
Ich KANN einfach nichts davon löschen! Hab euch so lieb, meine kleinen Fotos, ohne euch bin ich nicht vollständig. Wah.

Und hier kommt Instagram ins Spiel: Bilder hochladen, vom Telefon löschen, fertig.

Wie toll!

Endlich hat man wieder freien Speicherplatz, musste sich aber doch nicht so richtig von den Bildern trennen. Wuhi! (Themen wie “wo sind meine Daten” “abtreten der Rechte am Bild” und “digitaler Fußabdruck” lassen wir ganz informationstechnisch betrachtet jetzt einfach mal außer Acht. Der Artikel ist auch so schon verdammt lang geworden.)

Instragram ist also für mich: Meine neue Foto-Cloud.
Zumindest für die “unwichtigen” Dinge.
(Für arme. Und faule.)

Wozu Instagram eigentlich gedacht ist. Und warum ich nie ein guter Instagramer werde.

Los, entspann’ dich gefälligst!

Entspannen

Heute mal ein irgendwie schwieriges, oder eher unangenehmes Thema.
Aber das sollte nicht unangenehm sein, eigentlich. Weil es eben so ist. Oder war.

Seit ich mit dem Krafttraining begonnen habe und da auch “für einen Anfänger” ein ziemlich hohes Pensum fahre merke ich immer mal wieder an mir selbst wie wichtig die sogenannte “Regeneration” ist.

Früher dachte ich immer: Pff, alles nur blabla – nur eine “Ausrede” um faul zu sein.

Aber nein, so einfach ist das nicht. Letztes Jahr habe ich unglaublich viel Ausdauersport betrieben. Mal eben 12 km lange Läufe, mal eben 120 km mit dem Rad. Und das obwohl ich vergleichsweise total untrainiert war (/bin). Also von 0 auf 800 ungefähr. Und IMMER Vollgas. Pausen gab es nicht.

Das war vielleicht auch ein wenig Realitätsverdrängung bzw. “Stressbewältigung”, damals.

Irgendwann kam dann die “Quittung” im Sinne von total ausgebrannt, ständig schlapp, müde, schlechte Laune, diverse Mangelerscheinungen, zeitweise sogar deutliches Untergewicht, was mir erst vor ein paar Tagen bewusst wurde, als ich ein paar alte “Trainingslogs” bzw. Gewichtsmessungen durchgesehen habe.. hefig. Gemerkt habe ich das zu dem Zeitpunkt nicht. Ganz schön selbstzerstörerisch, mal so rückblickend betrachtet.

Aber darauf angesprochen hat mich zu der Zeit auch niemand. Das finde ich im Nachhinein viel erschreckender.

Und ich finde es richtig schwierig, in diesem Bereich das Maß zu halten oder zu finden. Ich bin nämlich ein “kleiner” Perfektionist, was Dinge wie regelmäßiges Training oder auch Ernährung betrifft. Wenn ich einen Plan habe dann ziehe ich den durch. So mache ich momentan z.B. 4 mal pro Woche Krafttraining, mit Auf- und Abwärmen sind das ca. 1,5 h und je nachdem wie “viel Power” ich danach noch habe auch manchmal noch eine HIIT Einheit.

An den anderen Tagen dann “hin und wieder” noch was Richtung Ausdauertraining, wobei ich das stark zurückgefahren habe. War wirklich zeitweise viel zu viel.

Und dieser Trainingsplan wird durchgezogen. Egal wie.

So war das bis jetzt immer. Vorgestern war dann aber mal wieder so ein Tag an dem es mir schon schwer fällt aufzustehen. Total müde und erschöpft, ein bisschen hilft da Kaffee – aber eigentlich stünde auch noch Training auf dem Plan.

Was tue ich also?
Verschieben?
Auslassen?

Geht ja eigentlich gar nicht für mich, sowas.

Muss aber gehen. So habe ich das die letzten Male nämlich immer gehandhabt – also war ich “trotzdem” trainieren, das lief dann zwar immer einigermaßen gut, dafür war ich am nächsten Tag aber meist noch viel erschöpfter.

Eine gewisse Zeit lang hält man sowas wohl durch, aber auf Dauer erkenne selbst ich langsam, wie “schädigend” so ein Verhalten sein kann.

Nun, ich muss mich mit dem Gedanken anfreunden auch mal “auf den Körper” zu hören. Wenn ich mich mies fühle und einfach erschöpft bin, so an dem besagten Tag; Von der Arbeit heimgekommen, ins Bett gefallen – und erst mal bis 9 Uhr abends geschlafen – dann sollte ich vielleicht doch mal eine Trainingseinheit pausieren. Schon Wahnsinn eigentlich, dass ich mir das selbst sagen muss. Ich glaube für die meisten Menschen ist das in so einem Fall eine ziemlich klare Sache.

In meinem Kopf ist das irgendwie noch immer nicht völlig angekommen. Ich arbeite daran.

Auf diesen Artikel aufbauend habe ich auch schon das nächste Thema “in Planung”. Bezieht sich auf “sich selbst etwas gönnen”, passt auch ganz gut dazu, ja.

Im Endeffekt ist das sonst nur selbst erzeugter Stress, der zu überhaupt nichts führt.
Außer noch mehr Stress.

(Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich nicht einfach aufhöre mit “dem Sport”; das möchte ich auf keinen Fall, denn so unlogisch das jetzt auch klingen mag, ich brauche mittlerweile fast schon diesen Ausgleich. Und eine Menge Spaß, Glücksgefühle, ein besseres Körpergefühl, Stressabbau (höhö), etc. habe ich dadurch auch noch. Im “Normalfall”. Aber was ist schon normal.)

Los, entspann’ dich gefälligst!

Follow the mainstream!

Instagram

Hier, für die Nachwelt, mein erstes Bild auf Instagram. Es trägt den Titel “Tea.” Ich bin sooo kreativ!

Okay, noch im letzten Artikel hatte ich es kurz erwähnt – jetzt habe ich es mir tatsächlich auch zugelegt. Die Rede ist von Instagram. (Ich weiß, ich bin unglaublich spät dran damit – das ist ja fast schon so “oldschool” wie Twitter.)

Wie es dazu kam: Ich las gerade so ein paar Dinge über (was auch sonst) Ernährungskram in diversen Foren, fand da einen Menschen mit seinen Artikeln/Beiträgen ganz interessant, sah dann: Oh, der Mensch hat Instagram!
Dachte dann: Dem mag ich folgen!

Ok, dann erstellen wir uns mal einen Account!

Ob ich das so nutzen werde – mal schauen.

Aber jetzt habe ich endlich auch eine Plattform um Essensfotos zu posten, juhu!

P.S.: Alleine für die Willkommensmail mit dieser Adresse gibt es schon mal einen Pluspunkt:

Hacker_Way

(Ja, ich weiß – Facebook – ladida!)

Follow the mainstream!

Das Sommerurlaub-Paradoxon

Himmel

Es wird Sommer. Gefühlt ist es sogar schon Sommer. Ich mag den Sommer. Meistens. (manchmal nervt mich die Wärme aber auch, wenn der Sommer denn besonders warm wird.)

Und langsam füllen sich die Timelines, Chroniken und Instagram-Accounts (Ich habe zwar selbst kein Instagram, behaupte das aber einfach mal) mit Urlaubsbildern und Strandfotos von unzähligen Menschen.

Und ich frage mich (mal ganz abgesehen vom überaus erhöhten Mitteilungsbedürfnis mancher Menschen): Warum eigentlich?

Gerade wenn es “hier bei uns” dann auch mal warm und schön wird, fahren die meisten Leute weg.

Sollte man sich den Urlaub nicht besser für die kalten, grauen Wintertage aufheben, um dann in die Sonne zu fahren/fliegen?

Urlaub ist bei mir auch irgendwie eine seltsame Sache. Manchmal, aber eher selten habe ich Fernweh, da möchte ich weg, meistens am liebsten nur ans Meer. Aber gerade jetzt, wo es hier so schön warm und sonnig ist, da habe ich kaum das Bedürfnis nach “Urlaub”.

Aber so grundsätzlich, Reisen ist etwas Schönes – das kam in der letzten Zeit bei mir viel zu kurz, bzw. gar nicht vor. Wobei mir auch tatsächlich nie der Gedanke kam “Hm, ich sollte mal reisen!” – erst jetzt durch diese Bilderflut der Urlaubsmenschen in meinem Umfeld – Ich denke meine nächste Reise werde ich alleine machen.

Weil ich das noch nie gemacht habe und weil ich wissen möchte wie sich das anfühlt, glaube ich.

Das Sommerurlaub-Paradoxon

Wasser: Trägst du noch oder trinkst du schon?

Wasser

Wir in Deutschland haben das Glück, über eine sehr hohe Wasserqualität direkt aus dem Wasserhahn zu verfügen.

Trotzdem kaufen 99% der Menschen die ich kenne ihr Wasser im Supermarkt. (Bestenfalls in Plastikflaschen – und Plastik ist doch böse!) Macht das Sinn?

Schon seit gut einem Jahr bin ich der Meinung, dass es ziemlich überflüssig ist, sein Wasser im Laden zu kaufen. Ich trinke eigentlich nur noch “Leitungswasser”. Zum einen ist das wunderbar bequem, weil  man keine Wasserflaschen / Kästen mehr in die Wohnung tragen muss, zum anderen ist es auch verdammt günstig, im Vergleich zum “Wasser kaufen”.

Hier und da ernte ich tatsächlich sogar mal einen komischen Blick, wenn ich das erwähne. Warum weiß ich auch nicht so recht. Die überzeugten Wasserkäufer sehen das wohl ganz anders und Leitungswasser ist für einige sicher “das Böse”. Ich vermute solche Gedanken zeugen zum Teil auch von Dingen wie Meldungen über “verunreinigtes Wasser” im Ausland, Warnungen vor dem Trinken von Leitungswasser im Urlaub und so.

Das einzig schlüssige Argument, Wasser im Supermarkt zu kaufen wäre für mich: Wenn ich gerne/lieber mit Kohlensäure angereichertes Wasser trinken würde. Aber ich mag mein Wasser lieber still, tada. (Wobei es auch da Alternativen gäbe um das Leitungswasser zum sprudeln zu bringen.)

Einen netten Artikel zu dem Thema habe ich hier gefunden.

Besonders interessant finde ich den Teil mit den “Mineralien”, sicher ein wichtiger Grund für die Wasserflaschen-Käufer, die wichtigen Mineralstoffe. Da sich diese aber eben auch im Leitungswasser befinden – eigentlich total überflüssig.

Nun überlege ich noch, vielleicht auch mal so einen tollen “Wassertest” mit dem Wasser aus meiner Wohnung durchführen zu lassen. (Wäre bei mir tatsächlich interessant, da das Haus in dem ich wohne schon “ein paar” Jahre alt ist.) Klingt recht interessant, wobei mal dahingestellt ist, wie aussagekräftig so etwas ist.

Aber all das Geld was ich in einem Jahr an “kein Wasser kaufen” gespart habe (Okay, besonders viel wird es wohl nicht sein) könnte ich theoretisch in so eine Wasseranalyse stecken, ja!

Ich werde berichten. Vielleicht.

Wasser: Trägst du noch oder trinkst du schon?

Mein neues Lieblingstier, das Zebu.

Zebu_Steak         Salat

Alle Vegetarier sollten jetzt einfach weitergehen – hier gibt es nichts zu sehen.

Und nun zu den Fleischessern unter euch. Ich habe ein neues Lieblingstier. Okay, das ist vielleicht übertrieben, da ich bis gestern noch nie etwas von diesem Tier gehört hatte. Nennen wir es vielleicht besser “Lieblingsgericht”.

Gestern Abend trug es sich zu, dass ich in ganz besonders toller Begleitung bei wunderlichen Gesprächen über Aquacola und YubiKeys ein unfassbar geniales Essen essen durfte.

Und zwar Zebu. Steak vom Zebu Rind 200g, (effektiv ca. 160g – da ich dieses Geschmackserlebnis natürlich teilen musste!) dazu Salat. Ein Zebu ist ein “Hausrind”, vorzugsweise aus der afrikanischen Gegend.

Der Wahnsinn. Habe ich jemals so ein gutes Steak gegessen? Ich glaube nicht.

Nagut, viele “Steaks” habe ich in meinem Leben bis jetzt auch noch nicht gegessen – “früher” fand ich Steak sogar mal “eklig”, bzw. konnte ich mir nicht vorstellen das sowas gut schmecken kann.

Bis ich es dann probiert hatte.

Butterkaffee, Zebu-Steak, tolle Sternenhimmel zum Fotografieren – ich sollte mal eine Reise nach Afrika in Erwägung ziehen.

Hm.

 

Mein neues Lieblingstier, das Zebu.