Sie lebt noch?!

Hello again!

Wow, ist das lange her. Und ist da viel passiert, wieder einmal.
Zufällig, gerade bei einer Unterhaltung darüber das ich mal ernsthaft überlegte „ein Buch zu schreiben“ fiel mir plötzlich wieder ein; hey – da gab es mal etwas. Da gab es mal einen Blog. Da gab es mal „Wortkotze“.

Und es gibt sie noch immer. Huiuiui.
„Früher“ hat es mir unheimlich viel gegeben einfach meine wirren Gedanken hier niederzuschreiben.
Und so viele Dinge die mir immer mal wieder durch den Kopf gehen ein wenig zu sortieren.

Der Person, mit der ich mich darüber unterhalten habe werde ich wohl mal diesen Link zum Blog zukommen lassen. Und: mir selbst meine alten Beiträge auch noch einmal durchlesen.
Leider ist ja hier auch nicht mehr „alles“ auffindbar, aber ein paar Fetzen sind noch übrig geblieben. Zumindest „ab 2015“, was nun auch schon wieder eine Ewigkeit her ist. Wow.

Ja, da bin ich wieder, mal sehen ob ich es diesmal nicht wieder vergesse hier etwas zu schreiben.

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Sie lebt noch?!

Fear is a sickness.

One thing that ’she teached me‘ when growing up is ‚fear‘.

And I hate this.

Beeing afraid of going outside, being afraid of driving a car, beeing afraid of going to the grocery store, beeing afraid of.. life?

Because she was- and is afraid of almost everything.

But I don’t want to think or feel like this.

It’s just not easy when you see and hear this all the time while growing up.

Fear is a sickness.

ONE LINE A DAY!

one_line_a_day

Nein, hier geht es weder um Koks noch um Nutten!

Vor ein paar Tagen bekam ich ein ganz wunderbares Geschenk. Ein kleines Büchlein mit der Aufschrift „ONE LINE A DAY“.

Mit diesem Buch ist folgende „Aufgabe“ verbunden:

Am Ende jeden Tages eine Zeile über meinen Tag eintragen. Das sind sehr häufig zunächst „banale Dinge“, was eben so passiert ist / was mir von diesem Tag besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Das Buch hat dabei Platz für insgesamt 5 Jahre.

So stelle ich es mir wirklich interessant vor, in drei Jahren nachzulesen was eben vor genau drei Jahren an diesem Tag „so bei mir los war“. Toll.

Und irgendwie hilft es auch, sich jeden einzigen Tag ein wenig „bewusster“ zu machen wenn man am Abend noch einmal überlegt was passiert ist, was vielleicht besonders schön oder auch schlecht war und das kurz festzuhalten.

Ein mini-Tagebuch. Ich bin gespannt was daraus wird. :)

(Und es ist auch erheblich motivierender nur eine Zeile „schreiben zu müssen“, statt einer ganzen Tagebuchseite die man zu füllen hat!)

*Nachtrag:
Und gerade kam mir bei einer Unterhaltung über das Buch noch ein ganz toller Gedanke: Durch dieses kleine Büchlein schreibe ich auch mal wieder etwas „von Hand“. Im „digitalen Zeitalter“, mit iPhone und Laptop tue ich das nämlich sonst überhaupt nicht mehr.

Also wirklich nichts. Selbst meinen Einkaufszettel tippe ich ins iPhone. Alles digital. Das ist super, so verlernt man das Schreiben nicht komplett, hoffe ich! Handschrift ist was tolles.

 

ONE LINE A DAY!

Die Persönlichkeit entwickeln?

augenblick

Es ist schon interessant, wie sehr sich die Sicht auf die Dinge ändert, wenn man älter wird.

So habe ich seit Neustem Interesse gefunden an „Persönlichkeitsentwicklung“. Wieder so ein Thema, das ich noch vor wenigen Jahren sehr belächelt hätte.

Und jetzt lese ich gerade ein Buch darüber. Verrückt.

Aus diesem Buch habe ich ein paar Dinge auch bereits umgesetzt. Zumindest gedanklich.

So fällt mir häufig auf, hier in meiner Stadt, leben scheinbar sehr viele immer schlecht gelaunte Menschen. Man muss nur durch die Straßen laufen – 90% der Menschen schauen grimmig. Oder traurig.

Vielleicht sehe ich auch so für andere aus, das weiß ich natürlich nicht. Gut möglich.

Dennoch ist es irgendwie „verschwendete Lebenszeit“, so häufig mies gelaunt durch die Welt zu stiefeln.

Aber zurück zu dem konkreten Fall der Umsetzung: In dem Buch wird von einem sogenannten Erfolgsjournal berichtet. In der Praxis bedeutet das, man schnappt sich ein Notizbuch und schreibt persönliche Erfolge auf.

Empfohlen wird sogar das täglich zu tun. Mir gefällt der Gedanke „auf lange Sicht“ allerdings besser.

So kann jeder für sich selbst solche „Tipps“ anwenden, denke ich.

Ich hätte es ja nicht gedacht, aber es ist wirklich einfach nur sehr interessant ein solches Buch zu lesen. Macht das mal!

Die Persönlichkeit entwickeln?

Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

Facebook_Events_Wortkotze

Ist eure Facebook Timeline auch gefüllt mit „lustigen Events“?
Wenn ich da mal reinschaue dann sehe ich sehr viel davon.

Wobei, irgendwie trifft das meinen Humor ganz gut. Bei den meisten muss ich doch ein wenig grinsen.

Ein paar Beispiele? Hier, bitte:

  • 2. saarländisches Kindertötowieren und Piercen
  • Richtig am Klostein nagen
  • Katzen Miss-Wahl Niedersachsen
  • Jährliches Bleifrei Wettrinken für Kinder 6+
  • Ausbildung zum Drogenhändler 1. Lehrjahr
  • Bonzenkarren verkratzen für Linksautonome
  • Gurken streicheln für Anfänger
  • Geräuschreduziertes Öffnen von Geldautomaten

Hach, Internet. <3

Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

Wir lieben es zu lernen?

Das mag vielleicht seltsam klingen, aber dafür ist unser Gehirn einfach gemacht. Wenn man eine Sache gefunden hat, die es zu lernen Spaß macht, dann merkt man auch tatsächlich wie hungrig der Verstand nach „mehr“ wird.

So geht es mir aktuell, denn ich habe von einem lieben Menschen vor einigen Tagen ein Buch bekommen. Zum Klavier lernen.

Schon vor einiger Zeit kaufte ich mir ein E-Piano, weil es schon immer ein großer Wunsch ist, „gut“ Klavier spielen zu können. Bisher beschränkte sich das meist darauf, dass ich ein paar Lieder übte, mit Hilfe von Youtube-Videos, die ich gerne mochte – dabei lernte ich aber keine Noten sondern nur die Griffe auswendig. So zum Beispiel auch „Comptine d’Un Autre Été“, ein Stück das ich wahnsinnig gerne irgendwann einmal „richtig“ spielen möchte.

Im Moment kann ich das nur so aus dem Kopf wie ihr es oben hören könnt. Die Noten dazu lesen, keine Chance.

Das funktioniert zwar, aber um es richtig zu „können“ muss eben auch die Theorie sitzen. Und das bedeutet Noten lesen, Takte zählen, Akkorde kennen.

Das Buch war vielleicht der letzte Schubser den ich gebraucht habe, denn seit ich es besitze bin ich tatsächlich motiviert und habe Spaß an den Übungen.

Und dabei verfliegt die Zeit nur so.

Nun habe ich wirklich einen ähnlichen Effekt beim Klavierspielen wie beim Sport – der Kopf wird frei. Das ist schon toll.

Die paar Jahre die ich nach der Schul- und Ausbildungszeit nun am arbeiten bin machen mir richtig bewusst, wie sehr mit das „Lernen“ fehlt. So seltsam es klingt.

Ganz besonders fasziniert mich dabei folgender Effekt: So versuchte ich mich vor zwei Tagen an einem Übungslied aus dem Buch und verzweifelte fast, weil ich weder die Koordination von linker- und rechter Hand, noch die Akkorde flüssig spielen konnte.

Heute, nach ein wenig Übung und Verarbeitung des Gelernten kann ich das Stück fast ohne Probleme spielen und es klingt schon fast gut.

Wo anfangs selbst die Akkorde zu greifen mir noch das Gefühl von „Knoten in den Fingern“ brachten kann ich mittlerweile die meisten schon blind greifen.

Klappt natürlich nicht immer, aber wahnsinnn wie schnell man dazulernt.

Und wenn ich dann irgendwann diverse Zelda-Themes und Songs spielen kann. Hach. <3

Wir lieben es zu lernen?