Konsumpause. Hallo Minimalismus – ist weniger mehr?

minimal Seit einer ganzen Weile schon, und das wird mir gerade erst bewusst, habe ich irgendwie eine (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) „Konsumpause „ eingelegt.

Meine „Amazon-Letzte Bestellungen-Liste“ ist verschwinden gering im Vergleich zu den Vorjahren. Und auch sonst habe ich irgendwie fast nichts, was nicht essentiell im Sinne von Lebensmitteln etc. ist eingekauft. Sei es nun „Zeug, was so in der Wohnung herumsteht“ oder „Kleidung“ oder, „technisches Spielzeug“ oder, oder. (Vielleicht ist das auch nur mein subjektiver Eindruck, der eigentlich so garnicht stimmt, aber irgendwie fällt mir das doch sehr auf wenn ich so darüber nachdenke.)

Und irgendwie habe ich auch kaum (noch?) das Bedürfnis, irgendwelche Dinge anzuhäufen. Ich glaube, da hat sich auch an meiner Einstellung etwas getan. Bin wohl irgendwie ein Fan vom „Minimalismus“ geworden, was diese ganzen Dinge angeht. Im Laufe der Zeit sammelt sich so viel ZEUG an, was doch nur rumsteht. Diese ganze tote Materie, ahh! Und genau dieses viele „Zeug“ gefällt mir nicht. Es stört mich sogar ein wenig.

Viel mehr sehe ich es mittlerweile so, möglichst minimalistisch mit Dingen umzugehen – nehmen wir mal als Beispiel einen Schrank in meiner Küche. Szenario Küschenschrank: Darin befinden sich schätzungsweise (mindestens) 10 Plastik- bzw. Tupperdosen. Benötige ich 10 Stück? Nutze ich die regelmäßig? Nö. Vielleicht 2-3, maximal 4 zur selben Zeit. Und dann auch immer die gleichen, nämlich “die guten”. Zumal einige davon „uralt und irgendwie gammelig“ sind, um es mal ganz gewählt auszudrücken.

Macht es nicht also Sinn, einfach alle wegzuwerfen, mir 3-4 hochwertige Dosen/Behälter (vielleicht sogar aus Glas!) zu kaufen und damit minimalistisch dieses „Problem“ gelöst zu wissen?

Gut, das widerspricht jetzt natürlich der Konsumpause, aber so prinzipiell mag ich den Gedanken. Nennen wir es vielleicht eher “bewusster Konsum”. Ich zitiere mal wieder von hier, kreativ wie ich bin: Metallschüsseln zum Rühren, Kneten, Mischen, etwa für Salate, Marinaden oder Teigen – lieber einmal das richtige Kaufen (planer, ausreichend großer Boden, ordentliches Material) und dann Jahrzehnte etwas davon haben. Gut, da geht es jetzt um Metallschüsseln, aber das Prinzip sollte klar sein, oder? Und so eine Metallschüssel „hält“ dann eben auch ewig, und wird nicht irgendwann gammelig/abgenutzt, wie meine Plastikdosen.

Ähnlich denke ich über Kleidung. Ich war zwar noch nie die typische Frau, die massenweise Schuhe oder Kleidung mit nach Hause bringt und ich mochte „Shoppen gehen“ (AUßER es geht um Sportsachen) auch nie wirklich, habe aber trotz alledem einen gut gefüllten Kleiderschrank.

Viele dieser Kleidungsstücke hängen auch nur so herum. Einige habe ich sogar irgendwann mal in eine Umzugskiste gepackt, nach dem Motto „irgendwann mal aussortieren“. Da stehen sie bis heute. Sollte ich nicht also auch hier, alles rauswerfen und mich auf ein Minimum begeben?

Wenige, dafür vielleicht besonders hochwertige oder besonders „schöne“ Klamotten? Solche Gedanken habe ich immer mal wieder. Und dann nervt es mich auch schon wieder, so viel „Zeug“ zu besitzen. Ich denke ich sollte mal nach und nach beginnen den ganzen Kram loszuwerden.

Die einzigen Dinge bei denen ich das aktuell „nicht so sehe“ sind glaube ich Bücher und Videospiele. Okay, und so ein bisschen „Merchandise“ und Nerdkram vielleicht noch. Aber sonst. Hm. (Warum ich mir überhaupt um sowas Gedanken mache weiß ich auch nicht.)

Konsumpause. Hallo Minimalismus – ist weniger mehr?

Erkenntnisse des Alltags: Isolation ist gut.

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„Willst du dich weiterentwickeln, solltest du dann und wann die Isolation anstreben.“

Dieses Zitat brachte mich gerade nochmal zu meinen Gedanken, die ich hin und wieder mal denke, aber noch nie in Worte zu fassen versucht habe.

Ich war noch nie ein besonders geselliger Mensch, ich bin oft “gerne alleine” und ich würde mich auch eher als introvertiert bezeichnen.

Am letzten Wochenende machte ich mich auf den Weg, bewaffnet mit Kamera und toller Begleitung, ein paar Bilder von einem hiesigen, naja nennen wir es „Volksfest“, zu machen. Eigentlich nur vom dort stattfindenden Feuerwerk.

Und als mir so einige betrunkene Menschen entgegenliefen – und ich das ganze Geschehen aus der Ferne, von ganz weit weg beobachtete – die brummende Musik, die grölenden Menschen, der fließende Alkohol – da wurde mir irgendwie bewusst: Das ist so gar nicht meine Welt.

Irgendwie „wusste“ ich das schon immer, aber habe es mir selbst nie so “eingestanden”.

Das war tatsächlich schon immer so – ich konnte auch nie verstehen, was Menschen an „Discos“ finden. Oder auch sonstige “Events”, Feiern, whatever. Meist nervt mich so eine Ansammlung von vielen Personen nur. (Hin und wieder habe ich an sowas auch Spaß, aber meistens – nervig.) Oder diese „sich jedes Wochenende betrinken bis zum Umfallen“-Einstellung. Seltsam.

Ja, ich kann sogar, mittlerweile irgendwie „mit Stolz“ behaupten, dass ich noch nie in diesem „Musikpark“, hier bei mir in der Nähe war. Wenn ich mir nur ansehe, welchen Menschen der Laden „auf Facebook“ gefällt/wer da so hingeht, dann sehe ich – das sind Menschen, mit denen ich nicht wirklich Interessen teile/n möchte.

In dieser Disco waren glaube ich schon 98% der Personen die ich kenne.

Erstaunlich.

Was jetzt nicht heißt, dass ich nie Alkohol trinke/getrunken habe. Oder nie „feiern war“, was immer „feiern gehen“ eben so für den durchschnittlichen Normalo bedeutet. Hier und da, wenn auch eher selten, habe ich auch mal Lust auf ein Konzert/ein Festival, sowas.

Dazu muss ich noch sagen, „früher“, also vor einigen Jahren, oder auch „in meiner Jugend“, da habe ich das alles nicht so gesehen, bzw. da habe ich eben „mitgemacht“, weil das „macht ja jeder“ – oder fast jeder.

Interessant, wie ich mich da habe beeinflussen lassen. Wobei das glaube ich auch relativ üblich ist, weil man sich ja irgendwie erstmal “selbst finden/einordnen” muss.

Mittlerweile, also genau gesagt heute, bin ich irgendwie sogar stolz darauf, eben NICHT so zu sein. Umso schöner finde ich es, wenn ich Menschen kennenlerne die meine Meinung/Ansicht dazu in gewisser Weise teilen. Das passiert allerdings nur sehr sehr selten.

Ich möchte mich auch gar nicht von “diesen Menschen” abheben oder distanzieren; Leben und leben lassen. Wer Spaß an etwas hat, der sollte das tun.

Wer weiß, vielleicht werde ich ja in ein paar Jahren zum absoluten Partytier, lese diesen Artikel nochmal und denke mir “War ich wirklich diese Person, damals?”.

(Was gibt es sinnloseres als Alkohol?)

Ich habe einfach überhaupt keinen Bezug mehr dazu und auch kein Verlangen oder irgendwas in die Richtung. Und da ich noch nie ein Fan von Partys, Feiern, was auch immer war, stehe ich jetzt einfach dazu. Und das fühlt sich irgendwie ziemlich gut an.

Ich bin stolz, ein kleiner isolierter Nerd mit nur einer Hand voll Freunden zu sein. Das Passt!

Erkenntnisse des Alltags: Isolation ist gut.

Werbung von früher.

Aus mir nicht mehr bekannten Gründen gab es neulich eine Unterhaltung über das Thema Werbung. Diese endete schließlich damit, dass über meinen 42″ Smart-TV Fernsehwerbung von vor gut 20 Jahren flimmerte.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hatte einen riesen Spaß mir das anzusehen. Wobei mir der aktuelle Vergleich, also zu aktueller TV-Werbung fehlt, da ich seit einiger Zeit schon nicht mehr “fernsehe”.

Und das ist ziemlich klasse, weil man richtig merkt wie sehr einen das gewöhnliche Fernsehprogramm “abstumpft”, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Werbung von früher.

Wozu Instagram eigentlich gedacht ist. Und warum ich nie ein guter Instagramer werde.

Instagramer, gibt es das überhaupt?

Da existiert sicher ein viel cooleres Wort, das hört sich nämlich ziemlich schrecklich an. Nunja.

Soweit ich das jetzt mitbekommen habe lebt Instagram hauptsächlich von Bildern mit Essen oder nackter Haut. Hin und wieder auch ein wenig Architektur und Städte und ein wenig Urlaubskram. Oder Fitnesskram.

Zumindest sind die Menschen mit diesen Inhalten auf ihren Accounts ziemlich beliebt. Oder irgendwelche “Berühmtheiten”, denen wird sowieso gefolgt, egal was sie posten.

Kommen wir auch schon zu meinem Problem, bzw. warum ich da nie werde “mitspielen” können. (Was ich auch nicht wirklich wollen würde.)

Ich bin einfach viel zu faul.

Wenn ich Hunger habe und mir was zu essen besorge oder mache, dann bin ich viel zu ungeduldig, weil hungrig, das alles noch schön zu drapieren, für ein schickes Foto, dann noch Filter drüber, bisschen am Kontrast drehen – und wenn ich fertig bin ist das Essen wahrscheinlich auch schon kalt. Toll!

Dazu kommen dann noch diese ganzen Hashtags, die man sich ausdenken muss, damit das Foto auch irgendwie gesehen wird. Und “Likes” bekommt.

Hin und wieder schaffe/mache ich das auch mal – aber so permanent, viel zu anstrengend.

Hashtag foodporn undso. Wenn ich da Fotos sehe, von einem ganzen Tisch, gedeckt mit allen möglichen Obstsorten, kleingeschnitten und irgendwie cool gestapelt oder sogar so angeordnet, dass das menschliche Auge daraus ein Bild erstellt. Wahnsinn.

Hier, sowas meine ich zum Beispiel:
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(Bild von hier)

Dafür wäre ich wirklich viel viel zu faul. Und ungeduldig, weil Hunger! Ungeduld ist auch so eine meiner größten Stärken, glaube ich, hrhr.

Jetzt denken sich vielleicht einige “Jaa, aber das Auge isst mit! So kann man viel mehr genießen, ladida!” – das mag ja sein – und ich würde mein Essen auch lieber ausschließlich so schön angerichtet einnehmen, ABER .. ja ok – das mit dem faul sein hatte ich erklärt.
Und auch wenn das vielleicht nur “ein paar Minuten” dauern würde. Nein, kein Argument.

Vielleicht ändert sich das ja mal und irgendwann bin ich auch so jemand der Lust hat, sein Essen immer schön angerichtet und appetitlich dekoriert zu essen, wer weiß. Bisher gibt es sowas eher nur im Restaurant.

Aber weiter im Text. Mein Motiv, Instagram zu nutzen ist nämlich nicht, möglichst viele “Follower” zu haben oder irgendwas in die Richtung.

Und da sind wir auch schon bei “wozu Instagram eigentlich gedacht ist.”

Eigentlich, das sollte man wohl niemandem erzählen, aber ich bin mir sicher es geht nicht nur mir so, also eigentlich ist Instragam für mich eine digitale Foto-Müllhalde. Oder freundlicher ausgedrückt: Ein Smartphone-Speicher Rettungstool.

Kennt ihr das? Ihr fotografiert ständig irgendwelche Dinge, müllt euch den gesamten Speicher eures Telefons mit “Zeug” zu und wisst nicht “wohin damit”?

Mehrere Gigabyte an Daten, die sich da im Laufe der Zeit ansammeln.

Zu unwichtig zum speichern auf irgendwelchen Backup-Medien aber irgendwie auch nicht unwichtig genug um es einfach zu löschen. So ganz verstehe ich das selbst nicht, weil man sich die Bilder sicher nie wieder anschauen wird, löschen mag man sie trotzdem meist nicht.

Oder vielleicht bin ich ein Smartphone-Foto-Messie.
Ich KANN einfach nichts davon löschen! Hab euch so lieb, meine kleinen Fotos, ohne euch bin ich nicht vollständig. Wah.

Und hier kommt Instagram ins Spiel: Bilder hochladen, vom Telefon löschen, fertig.

Wie toll!

Endlich hat man wieder freien Speicherplatz, musste sich aber doch nicht so richtig von den Bildern trennen. Wuhi! (Themen wie “wo sind meine Daten” “abtreten der Rechte am Bild” und “digitaler Fußabdruck” lassen wir ganz informationstechnisch betrachtet jetzt einfach mal außer Acht. Der Artikel ist auch so schon verdammt lang geworden.)

Instragram ist also für mich: Meine neue Foto-Cloud.
Zumindest für die “unwichtigen” Dinge.
(Für arme. Und faule.)

Wozu Instagram eigentlich gedacht ist. Und warum ich nie ein guter Instagramer werde.

Los, entspann’ dich gefälligst!

Entspannen

Heute mal ein irgendwie schwieriges, oder eher unangenehmes Thema.
Aber das sollte nicht unangenehm sein, eigentlich. Weil es eben so ist. Oder war.

Seit ich mit dem Krafttraining begonnen habe und da auch “für einen Anfänger” ein ziemlich hohes Pensum fahre merke ich immer mal wieder an mir selbst wie wichtig die sogenannte “Regeneration” ist.

Früher dachte ich immer: Pff, alles nur blabla – nur eine “Ausrede” um faul zu sein.

Aber nein, so einfach ist das nicht. Letztes Jahr habe ich unglaublich viel Ausdauersport betrieben. Mal eben 12 km lange Läufe, mal eben 120 km mit dem Rad. Und das obwohl ich vergleichsweise total untrainiert war (/bin). Also von 0 auf 800 ungefähr. Und IMMER Vollgas. Pausen gab es nicht.

Das war vielleicht auch ein wenig Realitätsverdrängung bzw. “Stressbewältigung”, damals.

Irgendwann kam dann die “Quittung” im Sinne von total ausgebrannt, ständig schlapp, müde, schlechte Laune, diverse Mangelerscheinungen, zeitweise sogar deutliches Untergewicht, was mir erst vor ein paar Tagen bewusst wurde, als ich ein paar alte “Trainingslogs” bzw. Gewichtsmessungen durchgesehen habe.. hefig. Gemerkt habe ich das zu dem Zeitpunkt nicht. Ganz schön selbstzerstörerisch, mal so rückblickend betrachtet.

Aber darauf angesprochen hat mich zu der Zeit auch niemand. Das finde ich im Nachhinein viel erschreckender.

Und ich finde es richtig schwierig, in diesem Bereich das Maß zu halten oder zu finden. Ich bin nämlich ein “kleiner” Perfektionist, was Dinge wie regelmäßiges Training oder auch Ernährung betrifft. Wenn ich einen Plan habe dann ziehe ich den durch. So mache ich momentan z.B. 4 mal pro Woche Krafttraining, mit Auf- und Abwärmen sind das ca. 1,5 h und je nachdem wie “viel Power” ich danach noch habe auch manchmal noch eine HIIT Einheit.

An den anderen Tagen dann “hin und wieder” noch was Richtung Ausdauertraining, wobei ich das stark zurückgefahren habe. War wirklich zeitweise viel zu viel.

Und dieser Trainingsplan wird durchgezogen. Egal wie.

So war das bis jetzt immer. Vorgestern war dann aber mal wieder so ein Tag an dem es mir schon schwer fällt aufzustehen. Total müde und erschöpft, ein bisschen hilft da Kaffee – aber eigentlich stünde auch noch Training auf dem Plan.

Was tue ich also?
Verschieben?
Auslassen?

Geht ja eigentlich gar nicht für mich, sowas.

Muss aber gehen. So habe ich das die letzten Male nämlich immer gehandhabt – also war ich “trotzdem” trainieren, das lief dann zwar immer einigermaßen gut, dafür war ich am nächsten Tag aber meist noch viel erschöpfter.

Eine gewisse Zeit lang hält man sowas wohl durch, aber auf Dauer erkenne selbst ich langsam, wie “schädigend” so ein Verhalten sein kann.

Nun, ich muss mich mit dem Gedanken anfreunden auch mal “auf den Körper” zu hören. Wenn ich mich mies fühle und einfach erschöpft bin, so an dem besagten Tag; Von der Arbeit heimgekommen, ins Bett gefallen – und erst mal bis 9 Uhr abends geschlafen – dann sollte ich vielleicht doch mal eine Trainingseinheit pausieren. Schon Wahnsinn eigentlich, dass ich mir das selbst sagen muss. Ich glaube für die meisten Menschen ist das in so einem Fall eine ziemlich klare Sache.

In meinem Kopf ist das irgendwie noch immer nicht völlig angekommen. Ich arbeite daran.

Auf diesen Artikel aufbauend habe ich auch schon das nächste Thema “in Planung”. Bezieht sich auf “sich selbst etwas gönnen”, passt auch ganz gut dazu, ja.

Im Endeffekt ist das sonst nur selbst erzeugter Stress, der zu überhaupt nichts führt.
Außer noch mehr Stress.

(Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich nicht einfach aufhöre mit “dem Sport”; das möchte ich auf keinen Fall, denn so unlogisch das jetzt auch klingen mag, ich brauche mittlerweile fast schon diesen Ausgleich. Und eine Menge Spaß, Glücksgefühle, ein besseres Körpergefühl, Stressabbau (höhö), etc. habe ich dadurch auch noch. Im “Normalfall”. Aber was ist schon normal.)

Los, entspann’ dich gefälligst!

Follow the mainstream!

Instagram

Hier, für die Nachwelt, mein erstes Bild auf Instagram. Es trägt den Titel “Tea.” Ich bin sooo kreativ!

Okay, noch im letzten Artikel hatte ich es kurz erwähnt – jetzt habe ich es mir tatsächlich auch zugelegt. Die Rede ist von Instagram. (Ich weiß, ich bin unglaublich spät dran damit – das ist ja fast schon so “oldschool” wie Twitter.)

Wie es dazu kam: Ich las gerade so ein paar Dinge über (was auch sonst) Ernährungskram in diversen Foren, fand da einen Menschen mit seinen Artikeln/Beiträgen ganz interessant, sah dann: Oh, der Mensch hat Instagram!
Dachte dann: Dem mag ich folgen!

Ok, dann erstellen wir uns mal einen Account!

Ob ich das so nutzen werde – mal schauen.

Aber jetzt habe ich endlich auch eine Plattform um Essensfotos zu posten, juhu!

P.S.: Alleine für die Willkommensmail mit dieser Adresse gibt es schon mal einen Pluspunkt:

Hacker_Way

(Ja, ich weiß – Facebook – ladida!)

Follow the mainstream!

Das Sommerurlaub-Paradoxon

Himmel

Es wird Sommer. Gefühlt ist es sogar schon Sommer. Ich mag den Sommer. Meistens. (manchmal nervt mich die Wärme aber auch, wenn der Sommer denn besonders warm wird.)

Und langsam füllen sich die Timelines, Chroniken und Instagram-Accounts (Ich habe zwar selbst kein Instagram, behaupte das aber einfach mal) mit Urlaubsbildern und Strandfotos von unzähligen Menschen.

Und ich frage mich (mal ganz abgesehen vom überaus erhöhten Mitteilungsbedürfnis mancher Menschen): Warum eigentlich?

Gerade wenn es “hier bei uns” dann auch mal warm und schön wird, fahren die meisten Leute weg.

Sollte man sich den Urlaub nicht besser für die kalten, grauen Wintertage aufheben, um dann in die Sonne zu fahren/fliegen?

Urlaub ist bei mir auch irgendwie eine seltsame Sache. Manchmal, aber eher selten habe ich Fernweh, da möchte ich weg, meistens am liebsten nur ans Meer. Aber gerade jetzt, wo es hier so schön warm und sonnig ist, da habe ich kaum das Bedürfnis nach “Urlaub”.

Aber so grundsätzlich, Reisen ist etwas Schönes – das kam in der letzten Zeit bei mir viel zu kurz, bzw. gar nicht vor. Wobei mir auch tatsächlich nie der Gedanke kam “Hm, ich sollte mal reisen!” – erst jetzt durch diese Bilderflut der Urlaubsmenschen in meinem Umfeld – Ich denke meine nächste Reise werde ich alleine machen.

Weil ich das noch nie gemacht habe und weil ich wissen möchte wie sich das anfühlt, glaube ich.

Das Sommerurlaub-Paradoxon