Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

Facebook_Events_Wortkotze

Ist eure Facebook Timeline auch gefüllt mit „lustigen Events“?
Wenn ich da mal reinschaue dann sehe ich sehr viel davon.

Wobei, irgendwie trifft das meinen Humor ganz gut. Bei den meisten muss ich doch ein wenig grinsen.

Ein paar Beispiele? Hier, bitte:

  • 2. saarländisches Kindertötowieren und Piercen
  • Richtig am Klostein nagen
  • Katzen Miss-Wahl Niedersachsen
  • Jährliches Bleifrei Wettrinken für Kinder 6+
  • Ausbildung zum Drogenhändler 1. Lehrjahr
  • Bonzenkarren verkratzen für Linksautonome
  • Gurken streicheln für Anfänger
  • Geräuschreduziertes Öffnen von Geldautomaten

Hach, Internet. <3

Trend, an „lustigen“ Events teilzunehmen.

Wir lieben es zu lernen?

Das mag vielleicht seltsam klingen, aber dafür ist unser Gehirn einfach gemacht. Wenn man eine Sache gefunden hat, die es zu lernen Spaß macht, dann merkt man auch tatsächlich wie hungrig der Verstand nach „mehr“ wird.

So geht es mir aktuell, denn ich habe von einem lieben Menschen vor einigen Tagen ein Buch bekommen. Zum Klavier lernen.

Schon vor einiger Zeit kaufte ich mir ein E-Piano, weil es schon immer ein großer Wunsch ist, „gut“ Klavier spielen zu können. Bisher beschränkte sich das meist darauf, dass ich ein paar Lieder übte, mit Hilfe von Youtube-Videos, die ich gerne mochte – dabei lernte ich aber keine Noten sondern nur die Griffe auswendig. So zum Beispiel auch „Comptine d’Un Autre Été“, ein Stück das ich wahnsinnig gerne irgendwann einmal „richtig“ spielen möchte.

Im Moment kann ich das nur so aus dem Kopf wie ihr es oben hören könnt. Die Noten dazu lesen, keine Chance.

Das funktioniert zwar, aber um es richtig zu „können“ muss eben auch die Theorie sitzen. Und das bedeutet Noten lesen, Takte zählen, Akkorde kennen.

Das Buch war vielleicht der letzte Schubser den ich gebraucht habe, denn seit ich es besitze bin ich tatsächlich motiviert und habe Spaß an den Übungen.

Und dabei verfliegt die Zeit nur so.

Nun habe ich wirklich einen ähnlichen Effekt beim Klavierspielen wie beim Sport – der Kopf wird frei. Das ist schon toll.

Die paar Jahre die ich nach der Schul- und Ausbildungszeit nun am arbeiten bin machen mir richtig bewusst, wie sehr mit das „Lernen“ fehlt. So seltsam es klingt.

Ganz besonders fasziniert mich dabei folgender Effekt: So versuchte ich mich vor zwei Tagen an einem Übungslied aus dem Buch und verzweifelte fast, weil ich weder die Koordination von linker- und rechter Hand, noch die Akkorde flüssig spielen konnte.

Heute, nach ein wenig Übung und Verarbeitung des Gelernten kann ich das Stück fast ohne Probleme spielen und es klingt schon fast gut.

Wo anfangs selbst die Akkorde zu greifen mir noch das Gefühl von „Knoten in den Fingern“ brachten kann ich mittlerweile die meisten schon blind greifen.

Klappt natürlich nicht immer, aber wahnsinnn wie schnell man dazulernt.

Und wenn ich dann irgendwann diverse Zelda-Themes und Songs spielen kann. Hach. <3

Wir lieben es zu lernen?

Wortkotze! +1

Wahnsinn, wieder ein Jahr vorbei!

Rechnen wir einfach mal so als hätte ich seit 2008 tatsächlich ohne Unterbrechung diesen Blog gefürt, wären wir jetzt bei sage und schreibe schon 8 ! Jahren Bloggerei. Toll.

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Wie wäre es zur Feier des Tages mit einem Wortkotze Fan-Shirt? Na? Hm?
Eine Tasse?

Wortkotze_Shirt1 Wortkotze_Shirt2 Wortkotze_Tasse

 

Oder doch lieber waf mit Nüffen?

Nueffe_ShirtNueffe_Tasche

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Törö.

Wortkotze! +1

Warum wir manchmal unser Leben übersehen?

Metz_Kathedrale
Vor einigen Tagen machte ich nach langer Zeit mal wieder einen kleinen Ausflug „etwas weiter weg“. Ziel der Reise war das Städtchen Metz in Frankreich.

Das Ganze war eher eine kleine „Kursfahrt“, wenn man das so nennen kann.
Und dort fiel mir etwas ganz besonders auf, was mir vor einem Jahr sicher nicht so in den Sinn gekommen wäre.

Die Menschen aus meinem Kurs sind deutlich älter als ich. Es war richtig erholsam, mit Leuten unterwegs zu sein, die nicht alle 10 Minuten auf ihr Smartphone schauen *müssen*.

Eine völlig andere „Einstellung“ oder „Mentalität“, im Vergleich zu Menschen mit denen ich sonst so umgeben bin.

Ein richtig entspannter Tag – und da fiel mir auch wieder so ein wenig an mir selbst auf, wie dämlich das teilweise ist. Ständig aufs Telefon schauen. Und eigentlich vieles um sich herum verpassen. Hm.

Wie viel im „echten Leben“ verpasst man, weil man damit beschäfitgt ist auf einen kleinen Bildschirm zu schauen?

Bemerkenswert, wie viel Lebenszeit beim Starren auf dieses kleine Teil einfach so draufgeht.

Jedenfalls, habe ich für mich so rückwirkend betrachtet festgestellt, dass mir dieser Tag sehr gut getan hat.
Und ich schaute auch nicht einmal auf mein Smartphone.
Und habe alles mitbekommen.

Informationsdiät, hin und wieder, scheint ganz sinnvoll zu sein.

Warum wir manchmal unser Leben übersehen?

TankTaler: Sowas wie Payback fürs Auto.

TankTaler

*Vorab: Wer Interesse an einem solchen Stecker hat kann sich bis Ende des Monats noch über diesen Link anmelden und erhält zum Start 5.000 TankTaler extra (=5€):

*Update – 29.05.16: Über den Link gibt es jetzt zur Anmeldung noch 2000 Tanktaler extra.
https://tanktaler.de/ref/jiq1vb

Im Artikel „Nützlicher Dinge undso“ hatte ich ja schon kurz davon erzählt, mittlerweile kann ich ein wenig mehr darüber berichten.

Der TankTaler. Für gefahrene Kilometer Geld bekommen, Fahrtenbuch, GPS-Tracker, und und und.

Das kleine Ding bekommt man von einem Startup aus München, wenn man sich wie oben erwähnt bis Ende des Monats registriert auch noch kostenlos, ab dann wird es eine Anmeldegebühr in Höhe von 49€ geben. (Habe gerade gesehen das man den Stecker auch über Amazon bekommen kann, hier dann gleich für 79€

Also wie funktioniert das?

Man füttert das System im Prinzip mit seinen Bewegungsdaten. Und je mehr Kilometer man fährt, umso mehr TankTaler bekommt man.

Zunächst mal sollte man wissen (oder herausfinden, z.B. über diese Webseite: The Diagnostic Box) an welcher Stelle im eigenen Auto die OBD Schnittstelle verbaut ist. Einige kennen die vielleicht als „Diagnoseanschluss“, weil in der Werkstatt oder beim Händler darüber auch Fehlercodes etc. ausgelesen werden.

Im Prinzip ist es super einfach: Stecker bestellen, App auf dem Smartphone installieren, Stecker einstecken, verbinden, fertig. (Ein paar Screenshots aus der App füge ich hier und da noch ein.)

Der Stecker selbst hat eine eingebaute SIM-Karte samt GPS Modul und somit „eignes Internet“, muss also nach der Einrichtung nicht mehr mit dem Smartphone verbunden sein oder werden.

Und wozu das Ganze?

Auf der Webseite heißt es: Einfach. Überall. Sparen. Sammle TankTaler und spare 2 Cent pro Liter an jeder Tankstelle. Die TankTaler App macht’s möglich und verbindet Dich mit Deinem Auto.

Das ist auch schon die Magie. Das GPS Modul trackt also eure gefahrenen Kilometer und pro Stück bekommt ihr einen TankTaler. Zusätzlich gibt es noch einen „Extrabonus“ für das Tanken selbst, hier erhält man pro Liter 20 Taler.

Und für 5000 Taler bekommt man einen Amazon-Gutschein (oder Tankgutschein) über 5€ – für 10.000, 10€ und so weiter. Ob sich das „lohnt“ lässt sich also ganz einfach anhand der Jahreskilometer und Tankvorgänge überschlagen.

Zusätzlich hat man ein voll Automatisiertes digitales Fahrtenbuch. Alle Fahrten kann man sich ganz einfach als CSV-Datei aus der App ziehen. Und es gibt in der App diverse Statistiken, ob man häufiger am Tag oder in der Nacht fährt, eine Hochrechnung der vorraussichtlichen Jahreskilometer und und und. STATISTIKEN. ICH LIEBE STATISTIKEN.

TankTaler_CSV     TankTaler_Ereignisse

Und die für mich eigentlich genialste Funktion ist das GPS Modul, denn ab diesem Tag heißt es nie wieder „wo habe ich eigentlich geparkt?“. Ja sogar wenn mein Auto geklaut werden würde könnte ich es in der App verfolgen. Hrhr. „Mein iPhone suchen“ fürs Auto.

Was den Datenschutz betrifft so wird auch das alles auf der Webseite ausgiebig und sehr gut erklärt und beschrieben, das würde jetzt den Rahmen sprengen. Ich sehe das so: Wer ein Smartphone besitzt, der ist ohnehin „überwachbar“ und „auffindbar“. Ob es das Auto nun auch ist? I don’t care. Viel mehr finde ich es gut. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.

Ein paar Fragen, zum Beispiel „ saugt das Ding dann meine Autobatterie leer?“ hatte ich mir im Vorfeld auch gestellt, dazu dann unter der FAQ-Seite folgende Erklärung gefunden:

Stromverbrauch: Wie nutzt der TankTaler Stecker die Autobatterie?

Kurzfassung: Der Stecker hat eine eigene Batterie die über das Fahrzeug geladen wird. Der Egergiebearf ist extrem niedrig und stellt sicher, dass auch bei langer Nicht-Nutzung die Autobatterie nicht beeinträchtigt wird.

Und für mich schon sehr nützlich war folgendes: Falls Du eine schwache Autobatterie hast, kannst Du den TankTaler Stecker dazu nutzen ihren Zustand zu überwachen und rechtzeitig Dein Auto wieder länger zu bewegen oder die Batterie anderweitig aufzuladen.

TankTaler_Batterie

Auch sonst findet man dort wirklich zu jeder erdenklichen Frage eine kompetente und präzise Antwort, das macht das Unternehmen für mich persönlich gleich noch ein bisschen mehr authentisch und symphatisch.

Also wer Interesse hat, sollte sich unbedingt in den nächsten Tagen an die Bestellung machen. Ich selbst bin absolut begeistert.

 

 

 

TankTaler: Sowas wie Payback fürs Auto.

Über die Veränderung von Werten.

Eine Zeit lang, da waren mit völlig andere Dinge wichtig als heute. Ich wollte zum Beispiel unbedingt ein schnelles, schönes Auto besitzen. Unbedingt!

Gut, ich fuhr eine Zeit lang auch ziemlich viel. Vielleicht auch ein wenig der Grund.

Heute ist mir fast egal was für ein Auto ich besitze. Hauptsache es fährt. (Für einen Audi R8 würde ich nichtsdestotrotz sofort und ohne zu zögern meine Seele verkaufen.) Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich im Alltag kaum noch ein Auto benötige. Ich finde es momentan sogar ganz praktisch hin und wieder zu Fuß einkaufen zu gehen, weil  man sich einfach ein wenig bewegt, dazu noch keine Spritkosten hat und ein bisschen draußen ist.

So ist es auch mit dem Thema Reisen. Ich „wollte“ immer gerne weit weg und zu tollen Orten reisen. Aktuell möchte ich lieber die Gegend in meiner Umgebung erkunden, die selbst doch so viel zu bieten hat.

Oft sind es wohl die einfachen Dinge, die man eigentlich auch noch direkt vor der Nase hat. Man muss sie nur sehen.

Ich war auch schon an einigen interessanten Orten, New York, Dubai, immer mal wieder verreist. Eigentlich nie aus eigenem Antrieb. Ich bin eher mitgereist.

Das Bedürfnis nach Reisen zu solchen Orten verspüre ich momentan überhaupt nicht. Habe ich auch damals eigentlich nie. Ich glaube ähnliche Gedanken hatte ich vor einem Jahr bereits, als ich darüber schrieb das ich es nicht verstehe, warum die Menschen gerade jetzt alle in den Urlaub fahren, wo der Sommer doch endlich bei uns angekommen war.

So eine richtige Reiselust wird mich vielleicht auch wieder packen, wenn ich von hier genug habe. Das kann innerhalb von kurzer Zeit passieren, da bin ich mir fast sicher.

Wobei es dann glaube ich eher Tagesziele sind, als „ganz weit weg“.

Aber momentan, ist alles ziemlich gut, so wie es ist.

Ein anderes Thema ist die Wohnung. Ich wollte unbedingt in einen Neubau ziehen, unbedingt eine luxuriöse, schicke „Bude“, haben. Mit Fußbodenheizung und allem Schnickschnack. Aber wozu eigentlich?

Eigentlich geht es mir in meiner aktuellen Wohnung auch sehr gut. Ich beschwere mich zwar hin und wieder, weil es laut ist, also Autos undso. Aber im Prinzip helfen dagegen einfach Ohrstöpsel. Oder Musik. Wenn es nervt.

So bin ich mittlerweile auch sehr von dem Wunsch, eine Wohnung sogar zu kaufen, abgekommen.

Allein der Gedanke, dass man sie irgendwann vermieten möchte, welcher Aufwand damit verbunden ist. Und dann erwischt man vielleicht nicht gerade die besten Mieter. Klingt dann plötzlich überhaupt nicht mehr attraktiv. Zumal ich mich nicht so arg an einen Ort binden möchte, glaube ich.

Ich komme in vielen Bereichen immer weiter weg von diesem „Dinge besitzen wollen“, denn wozu auch? Nützliche Dinge, die einen wirklich bereichern sind da natürlich ausgenommen. So kaufte ich mir beispielsweise vor ein paar Tagen erst einen elektrischen Milchaufschäumer für nicht gerade wenig Geld, einfach weil ich so ein Gerät „vorgeführt bekam“ und so begeistert davon war, und vor allem vom Endprodukt, dass ich das selbst auch haben wollte.

Ja, interessant, wie man sich so verändert – wie die eigenen Werte sich verschieben und besonders interessant, wenn man den Prozess bemerkt, und mit einer gewissen Distanz beobachtet.

Ich bin gespannt, auf was ich in ein paar Jahren wert lege.

 

Über die Veränderung von Werten.