Ich bin eine Nachteule.

Nachteule

Immer wieder habe ich versucht mir anzugewöhnen „früh ins Bett“ zu gehen – um dann früh (und erholt) aufzustehen! Aber es klappt einfach nicht auf Dauer. Ich komme zwar einigermaßen gut aus den Federn, so wirklich wach werde ich dann aber trotzdem erst nach ein paar Stunden. Und mit dem zeitweisen Verzicht auf Kaffee dauert das auch schon mal bis zum frühen Vormittag. (Es sei denn ich bin super motiviert und mache noch vor der Arbeit Sport, was aber eher selten vorkommt.) Ich kann dieses Nachteulen-Dasein nicht abstellen, das fällt mir immer wieder auf.

Kaum hatte ich eine Woche Urlaub, schon ist der ganze Rhythmus wieder im Eimer. Ich bleibe bis 3 Uhr nachts auf und durchwühle das Internet – oder lese – oder schreibe seltsame Blogartikel. Oder tue sonst irgendwas, außer schlafen.

Nachts bin ich gefühlt einfach viel „produktiver“.

Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, lüge ich mir mit diesem „normalen Tagesrhythmus“ nur etwas vor. Aber was soll ich sonst tun, schließlich funktioniert die Welt größtenteils eher mit „9 to 5“ als mit „12 to 8“. Nunja, so muss ich meine Nachteulen-Phasen eben auf Wochenenden oder Urlaubstage verlegen.

Aber dann richtig!

Wobei, wenn ich „tagsüber“ viel Sport gemacht habe oder sonst viel unterwegs war, dann fällt es mir abends auch leichter abzuschalten und die Nachteule bleibt in ihrem Versteck.

(Was heißt hier „abschalten“, meistens sieht das so aus: Ins Bett legen und SOFORT einschlafen. :D)

Wenn ich mir den besagten Tagesrhythmus selbst zusammenstellen könnte wäre der aber definitiv: Aufstehen so gegen 11-12 Uhr „mittags“, Arbeit, Freizeit, Sport, etc. und dann so gegen 2-3-4 Uhr „nachts“ ab ins Bett. Ohja.

(Im Winter würde ich das evtl. ein wenig anpassen, da ich vielleicht hier und da doch ein wenig mehr „Sonnenlicht“ abbekommen wollen würde. Eigentlich recht unpassend/widersprüchlich aber ja.)

Ich bin eine Nachteule.

2 Gedanken zu “Ich bin eine Nachteule.

  1. Das Nachteulen-Ding wirst Du nicht loswerden. Hierzu könntge ich Dir das Buch „Wie wir ticken“ empfehlen. Dort gibts die wissenschaftlichen Hintergründe zum Nachteulen-Dasein. Wenns eher launige Geschichten von „Leidensgenossen“ sein sollen, such bei Amazon nach „Der frühe Vogel kann mich mal“ (dem Buch, nicht der Tasse und dem naderen Zeugs).

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