Woher kommt dieser Hype um Youtube/r?

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Beginnen wir mal ganz am Anfang. Vor ein paar Jahren, als das Gras noch viel grüner war, ihr wisst schon, da begannen inspiriert von, natürlich Amerikanern, einige Menschen damit ihr Leben oder diverse Themen daraus zu filmen. Und anschließend landeten diese Videos dann auf dem bis dato eher (zumindest für mich) bekannten Portal für Musikvideos oder Videpsoiel-Walkthroughs.

Was hat man sonst zu der Zeit auf YouTube gemacht? Achja, Fail-Videos natürlich nicht zu vergessen! Oder „wie tausche ich an meinem Laptop den RAM der sich unter der Tastatur befindet, ohne am Ende mit 5 überflüssigen Schrauben und einem mulmigen Gefühl dazusitzen?„.

Und auch ich schaute mir immer mal wieder einige dieser Videos/Menschen an. Eigentlich war das ganz interessant. Irgendwann wurden es dann auf schleichende Art und Weise immer mehr dieser Menschen. Exponentielle Vermehrung von Youtubern! (Den „Begriff“ gibt es glaube ich auch noch nicht so lange?)

Die kuriosesten Videos wurden hochgeladen, sei es nun Richtung „Beauty“ á la „Heute zeige ich euch wie ich mich schminke“ (und morgen auch – und übermorgen..) oder eher „Kochvideos“ – und vereinzelt auch die aktuell „boomenden“ Fitnessvideos. In der letzten Zeit bekomme ich dann allerdings mit, dass aus den „Menschen die Videos ins Internet stellen“ richtige „Berühmtheiten“ werden.

Zu meiner Jugend (endlich kann ich das mal sagen) waren in der Bravo noch Sänger und Musiker, irgendwelche „Stars“ oder auch mal Schauspieler. Heute wird in den Magazinen über die sogenannten „Youtuber“ berichtet. Zumindest wenn ich mir beim Einkaufen die Titelblätter der Zeitschriften so anschaue (und dann zum Teil erst einmal Google fragen muss, wer denn xyz ist).

Ja, mittlerweile ist „Youtuber sein“ sogar nahezu ein Beruf. Erstaunlich. Und auch eine ganze Menge „Wortneuschöpfungen“ hat diese Zeit so mit sich gebracht. Wer hätte vor 3 Jahren ernsthaft etwas mit einem „Let’s play“ „Fashion-Haul“, einem „Follow me around“, einem „Unboxing“ oder einem „Food-Diary“ anfangen können?!

Und ich finde das nicht schlecht oder negativ, falls das bis jetzt so klang – ich finde es vielmehr interessant. Wie schnell sich eine solche „Sparte“ entwickelt und wie viele Menschen es mittlerweile gibt, die ihr Leben auf Youtube „teilen“.

Youtube ist eigentlich „Blogs lesen“ für Faule.

Da muss man nicht mehr selbst lesen, sondern kann sich berieseln lassen. Die Weiterentwicklung vom Podcast, sozusagen. Wobei ich selbst mit Podcasts nie was anfangen konnte. Alleine schon den Namen finde ich doof.

Nein, ganz so schlimm vielleicht nicht – aber ich bin gespannt wo das alles noch hinführen wird.

Was ich aber an der ganzen Sache mit Youtube am Besten finde: Die Leute schauen weniger Fernsehen. Zumindest denke ich mir das. Und das finde ich gut, denn Fernsehen ist der Teufel. Naja nicht unbedingt, aber zu 98% unfassbar schlecht. Aber dazu folgt irgendwann noch ein eigener Artikel, denke ich.

Was ich jetzt sagen wollte weiß ich auch nicht so genau – jedenfalls war das mal ein Gedanke zu Youtube.

Brotkasten yourself undso. Und ein Hoch auf Unboxing-Videos von Technikkram, natürlich.

Woher kommt dieser Hype um Youtube/r?

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