Was tut ihr? Pen-&-Paper: Level up!

aborea

Rollenspiele mit Stift und Papier – bisher kannte ich das nur ansatzweise als Dungeons and Dragons aus „The Big Bang Theory“. Gestern Abend kam es dann dazu, dass ich tatsächlich mein erstes Pen-&-Paper-Abenteuer durchlebte.

Und jetzt bin ich schon so weit, dass ich mir DSA „Let’s Plays“ bei Youtube anschaue, oh oh.

Aber von vorne:

Um mich nicht völlig zu überfordern kam mein persönlicher SL, Meister, Dungeonmaster, also Spielleiter, auf die Idee, doch mit einem einfachen Spiel zu beginnen. Pen-&-Paper für Anfänger eben.

Die Wahl fiel auf Aborea.

(Schon als ich diese tollen schwarz-roten Spielwürfel sah, war ich ein wenig begeistert.)

So ging es zunächst einmal an das Erstellen eines Charakters, mit dem ich fortan den Kontinent Palea bereisen sollte.

Dazu muss man sich erst einmal über die verfügbaren Rassen und auch Berufe erkundigen. (Völker: Elfen, Gnome, Halblinge, Menschen und Zwerge – Berufe: Dieb, Krieger, Priester, Waldläufer, Zauberer, Barde und Schamane) Im Anschluss kann muss man sich natürlich auch Gedanken zum Äußeren machen und so wurde für mich eine Halbelbin mit dem Beruf der Diebin erdacht. Die Details erspare ich euch.

Auf ins Abenteur!

Ohne große Umschweife ging es dann bald auch schon los. Zunächst ein wenig Vorgeschichte, bis mein Charakter schließlich im Dorf Leet seine Reise beginnt. Und um hier nicht zu viel zu verraten oder zu das Abenteuer zu sehr zu spoilern gibt es nur noch mein persönliches Fazit:

SO war das also früher, als die armen Menschen noch keine Videospiele oder Konsolen hatten! Mein Mitleid ist euch sicher! Nein, ganz so schlimm war es nicht. Viel mehr hat es mir wirklich Spaß gemacht. Ganze vier oder fünf Stunden vergingen dabei wie im Flug.

Zwar hatte ich hin und wieder ein wenig das Gefühl, mich etwas „blöd“ anzustellen, was wohl auch mit der fehlenden Rollenspielerfahrung zusammenhängt, alles in allem aber: ein ziemlich genialer Zeitvertreib.

Besonders auch im Vergleich zu so banalen Dingen wie „fernsehen“ oder was man sonst so tut. Da wird tatsächlich ein wenig Fantasie und Denkvermögen verlangt und mit ein wenig Mühe kann man sich wunderbar in die Welten und Geschichten hineinversetzen.

Was mit steigender Anzahl an durchlebten Abenteuern sicher auch noch besser werden kann/wird.

Also abschließend: Das war hoffentlich nicht das letzte Mal, dass ich diese tollen Würfel in den Händen hatte und mich auf ein gedankliches Abenteuer gemacht habe und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher.

Nerd-Level up. (Am Ende des Abenteuers, ganz passend zum Titel gab es dann auch noch ein Level up für meinen Charakter.)

Dieser Abend ist es im Übrigen auch schuld, dass ich plötzlich wieder eine riesige Lust auf „Skyrim spielen“ verspüre, blöderweise habe ich das aber in einer meiner „weg mit dem Zeug was nur sinnlos herumliegt“-Aktionen verkauft. Hmpf!)

Was tut ihr? Pen-&-Paper: Level up!

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