Schöne Dinge, ein Selbstzitat. (Achtung, wirres Zeug)

SchoeneDinge

Selbstzitat, ist das ein existentes deutsches Wort?

Egal.

Ja, wie mein selbst zitierter Tweet es schon ganz gut trifft: Schöne Dinge sind toll.

Ich weiß nicht warum, aber ich bin leider so ein Mensch der sich ganz selten „schöne Dinge“ leistet.

Ich „gönne“ mir das irgendwie nie.

Das war auch schon immer so.

Hin und wieder kam es in der Vergangenheit vor, dass mir jemand etwas besonders hochwertiges / etwas was ich mir schon lange gewünscht, aber eben nie „geleistet“ habe, geschenkt hat – das war dann immer ein toller Moment. Und gleichzeitig fragte ich mich dann eigentlich immer: „Hey, warum schenkst du dir sowas nicht auch mal selbst, wenn es dir doch so sehr Freude bereitet?“

So bin ich bis heute.

Bevor ich mir schöne Dinge leiste finde ich meist 5 Argumente die am Ende doch dagegen sprechen – und ich versuche dann eher möglichst ökonomisch/günstig eine Alternative zu finden.

Bei vielen Dingen ist das gut so, bei einigen aber auch so, dass es einfach keine sinnvolle „günstige Alternative“ gibt. Bzw. eine solche Alternative einfach nicht „schön“ ist und mir dann, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, auch keine Freude bereiten würde.

Ehrlich zu sich selbst sein. Muss ich auch erstmal lernen.

So ist in meinem Kopf eigentlich das Mantra a la „lieber weniger, dafür in guter Qualität“ vorhanden. Die Praxis ist dann aber am Ende nahezu immer „lieber doch nichts„. Was natürlich auch seine positiven Seiten hat, ganz im Sinne des Minimalismus und der Vermeidung von „unnützem Zeug“, also Staubfänger, die die Wohnung zumüllen.

Gleichzeitig stört mich das irgendwie. Vielleicht auch weil ich es einfach selbst nicht verstehe.

Warum muss mir erst jemand etwas tolles schenken, worüber ich mich dann wahnsinnig freue – warum kann ich mir die Freue nicht auch mal selbst machen?

Seltsam.

Klar, ich bin niemand der sein Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswirft und ich finde es auch sehr gut, dass ich weiß „was Dinge wert sind“ und meist auch eher sparsam lebe, allgemein.

Es ist natürlich auch persönliches Empfinden, was denn nun für mich eben „tolle Dinge“ sind – für jemand anderen vielleicht wertloser Schrott – ja.

Hin und wieder wäre ich aber doch gerne ein wenig „spendabler“ zu mir selbst.

Ich weiß gar nicht woher das bei mir kommt, dass ich so sehr darauf achte.
Ist das Kontrollzwang?

Ein seltsames Gefühl auf jeden Fall – fühlt sich ein wenig an wie „Angst“, aber nicht ganz genau so. Und dazu noch erzeugen diese Gedanken bei mir irgendwie Stress. Hm.

Schöne Dinge sind etwas tolles. Hochwertige Gegenstände, in jeglicher Form können einem wirklich irgendwie immer wieder Freude bereiten.

Seien es nun, wie oben erwähnt, Gebrauchsgegenstände wie ein Notizbuch, eine Ledertasche, Messer, was auch immer.

Ich muss das einfach mal machen.

Irgendwie.

Ein ziemlich wirrer Artikel, wenn ich das nochmal so lese – weiß auch nicht genau. Wollte ich aber mal niederschreiben. Irgendwo muss die Wortkotze ja landen.

Vielleicht habe ich ja irgendwann mal eine Selbsterkenntnis zu dem Thema.

 

 

 

Schöne Dinge, ein Selbstzitat. (Achtung, wirres Zeug)

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