Die Persönlichkeit entwickeln?

augenblick

Es ist schon interessant, wie sehr sich die Sicht auf die Dinge ändert, wenn man älter wird.

So habe ich seit Neustem Interesse gefunden an „Persönlichkeitsentwicklung“. Wieder so ein Thema, das ich noch vor wenigen Jahren sehr belächelt hätte.

Und jetzt lese ich gerade ein Buch darüber. Verrückt.

Aus diesem Buch habe ich ein paar Dinge auch bereits umgesetzt. Zumindest gedanklich.

So fällt mir häufig auf, hier in meiner Stadt, leben scheinbar sehr viele immer schlecht gelaunte Menschen. Man muss nur durch die Straßen laufen – 90% der Menschen schauen grimmig. Oder traurig.

Vielleicht sehe ich auch so für andere aus, das weiß ich natürlich nicht. Gut möglich.

Dennoch ist es irgendwie „verschwendete Lebenszeit“, so häufig mies gelaunt durch die Welt zu stiefeln.

Aber zurück zu dem konkreten Fall der Umsetzung: In dem Buch wird von einem sogenannten Erfolgsjournal berichtet. In der Praxis bedeutet das, man schnappt sich ein Notizbuch und schreibt persönliche Erfolge auf.

Empfohlen wird sogar das täglich zu tun. Mir gefällt der Gedanke „auf lange Sicht“ allerdings besser.

So kann jeder für sich selbst solche „Tipps“ anwenden, denke ich.

Ich hätte es ja nicht gedacht, aber es ist wirklich einfach nur sehr interessant ein solches Buch zu lesen. Macht das mal!

Die Persönlichkeit entwickeln?

Ich sollte (wieder) mehr lesen.

Fitzek

Eine Zeit lang habe ich wirklich viel gelesen. Einige tolle Bücher haben mich da begleitet. Aber in den letzten Jahren.. irgendwie ist das alles eingeschlafen. Das finde ich schade.

Also suchte ich vor ein paar Tagen meinen „Thalia Gutschein“ und machte mich auf den Weg in die Stadt.

Und ich fand direkt 2 Bücher, die mich interessierten. Zum einen das mittlerweile ja recht bekannte Buch „Darm mit Charme“, was ich bei einem Kollegen schon mal probelesen konnte und in meinen Augen auch tatsächlich richtig interessant und lustig geschrieben ist – und dazu gab es dann noch „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek. Dieses Buch habe ich dann auch gleich des Nachts in 4 Stunden „verschlungen“, ich weiß nicht ob ich überhaupt schon einmal ein Buch auf diese Weise „am Stück“ durchgelesen habe. Vielleicht war das aber auch der „Kompensations-Effekt“, weil ich eben so lange kaum gelesen habe. Wer weiß!

War irgendwie richtig spannend.
Und tat auch richtig gut, im Sinne von „entspannen“; Bücher können schon toll sein.

Von Dean Koontz, meinem „Lieblingsautor“, wenn man das so nennen kann, hatte der Laden leider kein einziges Buch da. Auf „Empfehlung“ der überaus nervigen Verkäuferin („Kann ich Ihnen helfen? Was suchen Sie denn? Eine bestimmte Richtung?“ Nerv, nerv, nerv.), entschloss ich mich dann eben schließlich für „die Therapie“, was wohl laut der netten Dame auch ein wenig in die Koontz Richtung gehen sollte.

Gute Wahl. Jetzt brauche ich bald was etwas Neues!

Ich sollte (wieder) mehr lesen.